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AUS DEM GEMEINDERAT

Sanierung der Zangberger Kläranlage: Gebührenerhöhung ist zum 1. Oktober geplant

Unser Bild zeigt das Bohrgerät zur Erstellung der Ortbetonrüttelsäulen.
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Unser Bild zeigt das Bohrgerät zur Erstellung der Ortbetonrüttelsäulen.

Breiten Raum nahm in der jüngsten Zangberger Gemeinderatssitzung die Sanierung der Kläranlage ein. Zum Sachstand erklärte Bürgermeister Georg Auer (Wählervereinigung Zangberg), dass das Vorklärbecken mittlerweile entleert ist.

Von Alfred Huber

Zangberg – Nach der nicht unproblematischen Pfahlgründung in der 30. Kalenderwoche geht es im September weiter mit der Erstellung der Bodenplatte. Im Oktober ist die Montage der Vorklärung geplant – damit könne der erste Bauabschnitt planmäßig abgeschlossen werden. Im zweiten Bauabschnitt wird die Biologie für 500 Einwohnergleichwerte (EGW) gebaut, wobei die dabei fehlende Klärleistung durch einen Teil der zunächst zu erhaltenden Klärteiche sichergestellt wird. In Bauabschnitt 3 sollen dann die Schlammpresse und die Einhausung der Anlage gebaut werden.

Nun galt es, die weiteren Weichen zu stellen und zu entscheiden, ob es nicht sinnvoll ist, die Anlage schon jetzt durch ein zweites Modul zu ergänzten und für 1 000 EGW auszulegen. Da die faktische Abwasserbelastung niedriger ist, ließe sich in diesem Fall rechnerisch sogar eine Auslegung auf 1 500 EGW nachweisen und der Bedarf wäre auf Jahre gedeckt.

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Zuschussgewährung nicht bei allen Varianten gesichert

Zu den Varianten wurden die durch das Ingenieurbüro Behringer übermittelten aktuellen Kostenschätzungen vorgetragen. Der Eigenanteil bei optimaler, aber keinesfalls gesicherter, Zuschussgewährung beträgt bei der 500 EGW-Anlage 705 000 Euro, bei der 1 000 EGW-Anlage rund 1,1 Millionen Euro.

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Kosten für die Entsorgung gestiegen

Laut Verwaltung ist die Sanierung der Kläranlage in der Abwassergebührenkalkulation weitgehend eingepreist. Dennoch wird eine Gebührenerhöhung zum 1. Oktober 2021 erfolgen, weil die Kosten für die Klärschlammentsorgung gestiegen sind. Würde auf 1 000 EGW ausgebaut, müsste die Erhöhung der Gebühr deutlicher ausfallen.

Zwischenzeitlich Nutzung als Waschhalle

Letztlich beschloss der Gemeinderat einstimmig den Ausbau mit 500 EGW, die Bodenplatte aber wegen der schwierigen Bodenverhältnisse bereits für 1000 EGW auszulegen und die Einhausung darüber vollständig zu errichten. Dabei soll die Bodenplatte mit Gefälle, Gully und Ölabscheider versehen werden, um diesen Bereich derweil als Waschhalle zu nutzen.

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