Rücklage schrumpft

Erharting - Über die finanzielle Situation der Gemeinde Erharting referierte in der Bürgerversammlung Walter Gruber, Geschäftsstellenleiter der Verwaltungsgemeinschaft Rohrbach.

Demnach schließe der Verwaltungshaushalt 2009 mit 1,19 Millionen Euro, 37000 Euro mehr als im Vorjahr, der Vermögenshaushalt beliefe sich auf 1,49 Millionen Euro, 16000 Euro weniger als im Vorjahr. Als eine beachtliche Summe beschrieb er den Haushalt der Jahre 2008 und 2009, der sich bei knapp 1000 Einwohnern jeweils bei 2,7 Millionen Euro bewegt habe. Der Schuldenstand betrug Ende 2008 rund 1,25 Millionen Euro, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von 1300 Euro entspricht. Nach der heuer planmäßigen Tilgung von 170000 Euro prognostizierte Gruber die Reduzierung der Schulden auf 1,08 Millionen Euro, die Pro-Kopf-Verschuldung läge dann noch bei 1100 Euro. Die Steuereinnahmen 2009: Grundsteuer A mit 23000 Euro, Grundsteuer B mit 57000 Euro, die Gewerbesteuer mit 67000 Euro, die Einkommensteuer mit 285000 Euro. An Schlüsselzuweisungen erhält die Gemeinde in diesem Jahr 245000 Euro, 40000 Euro weniger als im Vorjahr. Gewaltigster Posten bei den Ausgaben ist die Kreisumlage in Höhe von 307000 Euro (90000 Euro mehr als 2008). "Sie stellt mit rund 26 Prozent der gesamten Ausgaben eine gravierende Ausgabeposition dar", betonte Gruber. Immerhin 80000 Euro können heuer vom Verwaltungs- in den Vermögenshaushalt zugeführt werden. Aufgrund der hohen finanziellen Belastung sei es geboten, die vorhandenen Rücklagen von rund 300000 Euro auf das gesetzliche Minimum zu reduzieren, so Gruber. Die Rücklage schrumpft auf 20000 Euro. je

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