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NEUWAHLEN

Reichgruber und Baumgartner kandidierten nicht mehr: Neumarkter Feuerwehr unter neuer Führung

Bürgermeister Erwin Baumgartner (links) sowie Feuerwehrreferent Christian Perau und stellvertretender Landrat Richard Fischer (von rechts) gratulieren dem neuen ersten Vorsitzenden David Poplawski (Zweiter von links) und seinem Stellvertreter Christoph Huber.
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Bürgermeister Erwin Baumgartner (links) sowie Feuerwehrreferent Christian Perau und stellvertretender Landrat Richard Fischer (von rechts) gratulieren dem neuen ersten Vorsitzenden David Poplawski (Zweiter von links) und seinem Stellvertreter Christoph Huber.
  • Karlheinz Jaensch
    VonKarlheinz Jaensch
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David Poplawski und Christoph Huber heißen die neuen Vorsitzenden, beide wurden einstimmig gewählt. Auch wenn es ein schwieriges Coronajahr war haben die Neumarkter Floriansjünger immerhin 700 Stunden für die Weiterbildung aufgewendet. 75 Einsätze schlugen 2020 zu Buche.

Neumarkt-St. Veit – In ihrer Fahrzeughalle hielt die Feuerwehr Neumarkt-St. Veit ihre Jahreshauptversammlung ab. Und die war mit Änderungen verbunden, nachdem die bisherigen Vorsitzenden Rudolf Reichgruber und Hans-Jürgen Baumgartner nicht mehr kandidiert hatten.

Drei Ehrenmitglieder im Feuerwehrverein

Vor der Wahl nannte Reichgruber interessante Zahlen. Er gab den Personenstand des Vereins mit 548 fördernden, 33 passiven, 46 aktiven, acht jugendlichen Mitgliedern und drei Ehrenmitglieder an. Pandemiebedingt beschränkten sich die Veranstaltungen 2020 auf wenige Vorstandssitzungen, es gab einen Fahrradausflug im Sommer und Geburtstagsbesuche. Dagegen waren die Absagen häufig – darunter die geplante 50-Jahr-Feier der eigenen Jugendfeuerwehr.

2935 Stunden für die Sicherheit durch den freiwilligen Dienst

Erster Kommandant Otto Sieber berichtete dann doch von 75 Einsätzen im Jahr 2020. Neben den 13 Brandabwehren waren zwei Großbrände, zu den 37 Technischen Hilfeleistungen zählen Sturm- und Wasserschäden, Verkehrsunfälle, Ölspurbeseitigung, Tierunfälle und -rettungen, Raumöffnungen und Hilfeleistungen vieler Art, etwa Absicherung bei Veranstaltungen und Transporthilfen. Somit wurden im letzten Jahr exakt 2935 Stunden für die Sicherheit durch den freiwilligen Dienst der Feuerwehrleute geleistet. Für Wartung und Pflege der Geräte und Ausrüstungen wurde allein 1200 Stunden gebraucht.

Lesen Sie dazu auch: Feuerwehr Feichten setzt weiter auf bewährtes Führungsteam

Feuerwehrfest fiel der Pandemie zum Opfer

Zweiter Kommandant Christian Biberger berichtete davon, dass Übungen und Weiterbildung nach Möglichkeit durchgeführt wurden. Die Öffentlichkeitsarbeit blieb gegenüber anderen Jahren beschränkt. Dennoch erhielten zwei dritte Schulklassen Anfang März noch Brandschutzerziehung. Das Feuerwehrfest fiel der Pandemie zum Opfer, damit entgingen der Feuerwehr wichtige Einnahmen. Schatzmeister Anton Niedermeier vermeldete dennoch einen beruhigenden Kassenstand, der sich, trotz des Ausfalls des Sommerfestes, erhöht habe.

Jugendgruppe hatte drei neue Zugänge, darunter ein Mädchen

Nicht vernachlässigt wurden Weiterbildung. Über 700 Stunden bildeten sich die Feuerwehrler als Maschinisten, Jugendfeuerwehrler, Funker, Atemschutzgeräteträger, an der Hochwasserpumpe und als Führungskräfte weiter. Dazu gehörten Objektbesichtigungen und Lagebesprechungen. An einem Lehrgang zum Ausbilder an der Feuerwehrschule Regensburg nahm Markus Fuchshuber teil, den Truppführer MTA bestanden Monika Thaller und Christian Pitis.

Erfreulich ist, dass ein Kamerad neu in den Dienst aufgenommen wurde. Die Jugendgruppe hatte gar drei neue Zugänge, darunter wieder ein Mädchen.

Berichte aus Neumarkt-St. Veit finden Sie auch hier.

Keine Änderung bei Schriftführer, Kassier und Aktivenvertreter

Bei den fälligen Neuwahlen wurde David Poplawski einstimmig zum neuen ersten Vorsitzenden und Christoph Huber zu seinem Stellvertreter gewählt. Schriftführer Rainer Dittrich, Kassier Anton Niedermeier und Aktivenvertreter Thomas Fuchsgruber wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Dank für „opferbereiten Einsatz“

Stellvertretender Landrat Richard Fischer (SPD), Bürgermeister Erwin Baumgartner (UWG) und Kreisbrandrat Harald Lechertshuber betonten die Bedeutung von ehrenamtlichen Helfern, wobei sie auch auf die jüngsten Unwetterkatastrophen hinwiesen. Sie lobten den Einsatz der Neumarkter Wehr, dankten für deren opferbereiten Einsätze und wünschten weiterhin unfallfreien Rettungsdienst.

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