Das Rätsel um das blaue Auge beschäftigt in diesem Jahr die Taubenbergler Theatergruppe

Polizist Jochen (Richard Wimmer, links) verhört den Meister Uwe (Wolfgang Eckereder) und Schwiegersohn Hans (Stefan Hobmaier, rechts) streng. Jaensch

Viel Szenenapplaus bei der Premiere des Theaterstücks im Gasthaus zens. Weitere Aufführungen am Samstag und Sonntag, 9. und 10. November.

Neumarkt-St. Veit – Ein verhinderter Einbruch in der Nachbarschaft und ein abgewehrter Versuch beim Fensterln regen zu wilden Spekulationen an. Zumindest beim neuen Theaterstück der Theatergruppe von den Taubenbergler Trachtlern, das am Wochenende Premiere feierte. Immer wieder setzte das begeisterte Publikum zum Szenenapplaus an.

Die Aufklärung des kniffligen Falls scheitert zunächst am Riesenrausch des ehrenwerten Zimmerermeisters und Gesangsvereinsvorstands Uwe Zietz (Wolfgang Eckereder), der sich überhaupt nicht daran erinnern kann, woher er sein schillernd blaues Auge hat.

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Als sein künftiger Schwiegersohn Hans Dallmann (Stefan Hobmaier) auch noch mit einem blauen Auge erscheint, geraten die Haushälterin Agnes Witt (Sophie Niedermeier) und Tochter Bine Zietz (Maria Haupt) aus unterschiedlichen Gründen in Panik. Hinzu kommt, dass Dorfpolizist Jochen Pingel (Richard Wimmer) äußerst ungeschickt gegen seinen besten Freund Uwe ermittelt, was diesen ungeheuer ärgert und wegen seiner Erinnerungslücken auch verunsichert. Der etwas arbeitsscheue Geselle Fritz Lachmund (Lukas Eckereder), neckt Agnes unermüdlich, weil er nicht richtig zeigen kann, dass er in sie verliebt ist. Für falsche Fährten bei der Suche nach der Herkunft der blauen Augen sorgt die herrische Tante Gerda Vogt (Gabi Deinböck), die ihrerseits ein besitzergreifendes Auge auf den Witwer Uwe geworfen hat. Der Geselle Dieter Krahl (Markus Spagl), trägt erst zur überraschenden Aufklärung bei, als sein Meister ihn von der auferlegten Schweigepflicht entbindet.

Applaus spornt Schauspieler zu Höchstleistungen an

Bei der Premiere spielten im voll besetzten Saal des Gasthauses Zens Publikum und Spieler wunderbar zusammen. Durch ganz häufigen und verdienten Szenenapplaus spornten die einen die Akteure auf der Bühne zu Höchstleistungen an. Eine hohe Spannung herrschte bis zuletzt, die Pointen saßen perfekt und die Komik erzeugte immer wieder Lacherfolge. Die Regieanweisungen der Spielleiterin Renate Geltinger wurden umgesetzt, Therese Huber hatte nicht nur die blauen Augen perfekt geschminkt und Souffleuse Sylvia Matzinger war wohl immer pünktlich zur Stelle.

Das Stück wird am Samstag und Sonntag, 9. und 10. November, beim Zens in Hofthambach jeweils um 20 Uhr noch einmal aufgeführt. Karten gibt es an der Abendkasse. nz

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