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Lockerungen lassen Ligabetrieb zu

Puck ist nicht mehr auf Eis gelegt: Neumarkts Eishockeyspieler packen wieder an

Das Bild ist über zwei Jahre alt. Damals führte der EC Schpana zum letzten Mal sein Stadtplatzfest durch. Die Hoffnung ist groß, dass die Corona-Pandemie im Jahr 2022 endlich wieder ein Fest dieser Dimension zulässt.
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Das Bild ist über zwei Jahre alt. Damals führte der EC Schpana zum letzten Mal sein Stadtplatzfest durch. Die Hoffnung ist groß, dass die Corona-Pandemie im Jahr 2022 endlich wieder ein Fest dieser Dimension zulässt.
  • Karlheinz Jaensch
    VonKarlheinz Jaensch
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Wenn die Corona-Lockerungen es zulassen, dann werden Neumarkt-St.Veits Eishackler wieder für sportliche und auch gesellschaftliche Höhepunkte für die Rottstadt und Umgebung sorgen. Darauf jedenfalls lassen die Berichte und Planungen der Vorstandschaft des EC Schpana in der Hauptversammlung hoffen.

Neumarkt-St. Veit – Die Versammlung fand nach eineinhalb Jahren Zwangspause im Gasthaus „Zur Post“ statt. Vorsitzender Günther Ohneis erinnerte daran, dass am 22. Februar des vergangenen Jahres die Hobbyliga Landshut abgebrochen wurde. Das sei umso bitterer gewesen, da die Neumarker Eishackler das Finale erreicht hatten, das dann wegen des tückischen Virus nicht mehr stattgefunden hatte. Der mögliche Titelgewinn ging damit flöten.

Vorstandssitzungen zur Kontaktpflege

Und so war die Beteiligung am Nachtfaschingszug der Rottalia am 20. Februar 2020 der letzte öffentliche „Auftritt“ des EC Schpana. Ausgefallen sind nämlich außer dem Finalspiel die zwei Starkbierfeste in den Frühjahren 2020 und 2021, die beiden Stadtplatzfeste dieser Jahre, wie auch die Volksfestauszüge mit dem Stammtisch.

Lockerungen für Sanierungsarbeiten genutzt

In vier Vorstandssitzungen hielten die Mitglieder des Präsidiums dennoch seit Oktober 2020 Kontakt. Als wieder Lockerungen möglich waren, wurde dann auch tatkräftig angepackt. So wurde in den vergangenen beiden Jahre die Hockeybahn saniert. Nach dem Abbau der alten Umrandung erhielt der Platz einen neuen Asphaltbelag. Dann wurde die Bande komplett neu aufgebaut, seit geraumer Zeit ist der Platz wieder bespielbar.

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Kosten im niedrigen fünfstelligen Bereich entstanden

Bei nahezu vollständiger Eigenleistung durch die Mitglieder waren Kosten im niedrigen fünfstelligen Bereich entstanden, informierte Vorsitzender Günther Ohneis bei seinem Bericht die Mitglieder. Wenigstens den immer gut besuchten Inlinekurs im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt konnte der EC Schpana durchziehen.

Trainer weint möglichem Titelgewinn hinterher

Die Eishockeysaison 20/21 fiel der Pandemie komplett zum Opfer. Dankbar erwähnte Ohneis, dass trotz aller Widrigkeiten die Funktionäre und Spieler mit den Gönnern und Mitgliedern nach Möglichkeit Kontakt hielten.

Co-Trainer Martl Illert beklagte den Ausfall des Endspiels in der Landshuter Hobbyliga. Man habe alles versucht, es doch noch zu spielen, denn auch die Gegner seien voll motiviert gewesen. Außer einigen Trainingsstunden hätte in der Saison sportlich nichts stattgefunden. Dennoch werde er in der neuen Saison mit zwei Mannschaften in zwei Ligen an den Start gehen. „Die bisherigen Vorbereitungen lassen erkennen, dass genügend Spieler auf Einsätze brennen.“

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Kassenstand reduziert sich um 12 000 Euro

Kassier Uli Demmelhuber meldete als Einnahmen die Beiträge der 1611 Mitglieder und einige Spenden. Dennoch fiel der Kassenstand in dieser Zeit um rund 12 000 Euro. Neben den laufenden Unkosten fiel die notwendige Sanierung der Hockeybahn am meisten ins Gewicht

Einstimmige Rückendeckung für bisherigen Vorstand

Die fälligen Neuwahlen ergaben jedes Mal einstimmig folgendes Ergebnis. Erster und Zweiter Vorsitzender bleiben Günther Ohneis und Thomas Menzel. Uli Demmelhuber führt weiterhin die Kasse, Martl Illert das Schriftwesen. Die Jugendarbeit übernimmt wieder Michael Menzel, und auch die Beisitzer Adi Baumgartl, Franz Weingartner, Christian Sailer, Michael Ecker, Andreas Ortmaier, Jürgen Peteratzinger und Lupo Schahman behalten ihre Posten.

Auch ein Trainingslager ist wieder geplant

Der wiedergewählte Vorsitzende gab sodann die Terminvorschau für die Saison 2021/22 bekannt. Neben einem Trainingslager für die Mannschaft kommt darin auch wieder das Starkbierfest im März und das Stadtplatzfest im Sommer vor. Verbunden mit der Hoffnung, dass sie auch tatsächlich stattfinden können.

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Drei Fragen an Präsident und Trainer

Im Anschluss an die Versammlung standen EC-Präsident Ohneis und Trainer Illert Rede und Antwort, wie die weiteren Planungen des mitgliederstarken Vereins aussehen.

Schpana-Chef Günther Ohneis (links) mit Trainer Martl Illert.

Sie hätten 2020 Ligameister werden wollen. Wie werden Sie nach der langen Zwangspause Ihre Spieler wieder motivieren?

Trainer Martl Illert: Es war für die Mannschaft zwar ein Schock, als im Februar 2020 über Nacht die Eishallen geschlossen wurden. Eine Woche lang probierten wir und unsere Gegner, wenigstens das Endspiel um den Hobbyligapokal Landshut durchzuführen. Aber nichts. Auch kein Training war mehr möglich. In dieser langen Pause verloren meine Spieler aber nicht die Lust am Hockey. Am liebsten würden sie das Spiel jetzt noch nachholen.

Durch die Pandemie hatten Sie finanzielle Ausfälle, denn Ihre Großveranstaltungen wie Starkbier- und Stadtplatzfest fielen aus. Wie verkraften Sie das als Verein?

Vorsitzender Günther Ohneis: Es fielen zweimal hintereinander die Feste aus. Aber so ein mitgliederstarker Verein wie der EC hat natürlich finanzielle Rücklagen. Dazu war die spielfreie Zeit ja nicht so teuer wie sonst. Aber wir nutzten die Zeit. Immer wenn es ging, haben Mitglieder und die Mannschaft an der Sanierung der Hockeybahn gearbeitet. Das war schon kostenintensiv. Aber durch unsere Reserven und die Spenden unserer Gönner sind wir nach wie vor gut aufgestellt. Und wenn wir unsere Feste wieder anbieten können, dann können wir die Kasse sicher wieder ausgleichen.

Glauben Sie, die Spieler können nach der Pause in der Hobbyliga wieder eine führende Rolle spielen?

Trainer Illert: Die anderen Mannschaften konnten ja auch nicht trainieren. Unsere Spieler waren in der Zwangspause nicht untätig. Alle hielten sich irgendwie sportlich fit. Jetzt, da wir mit dem Training begonnen haben, brennen die Spieler natürlich auch auf Begegnungen. Ich habe auch viele Jugendliche, mit denen ich kommende Saison sogar eine zweite Mannschaft bilden kann. Diese wird in der Inn-Chiemgau-Runde mitspielen. Ein bis zwei Eiszeiten werden wir wohl zusätzlich mieten, um zu Saisonbeginn gleich erfolgreich loszulegen.

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