Stadtplatz-Sanierung in Neumarkt-St. Veit: 90% von 500 Unterzeichnern für kleine Lösung

So sieht das Zwischenergebnis der – nicht repräsentativen – Umfrage aus.Nicht repräsentativ, weil die Initiatoren nach einer ersten Sichtung nicht ausschließen, dass mehrmals unterzeichnet wurde. Der Trend jedoch ist eindeutig. Die Mehrheit der Unterzeichner sympathisiert mit der kleinen Maßnahme. Guse

Zwischenstand der Umfrage zur Stadtplatzsanierung in Neumarkt-St. Veit: Dr. Christian Guse spricht von eindeutigem Votum. Doch die die Umfrage, die noch bis zum 23. Dezember läuft, überhaupt repräsentativ?

Neumarkt-St. Veit – Wollen sie die große oder die kleine Lösung bei der Stadtplatzsanierung? Darum geht es im Kern bei der Umfrage, die Dr. Christian Guse und seine Frau Eva vor zwei Wochen in Bezug auf die geplante Sanierung des Neumarkt-St. Veiter Stadtplatzes initiiert haben. Jetzt präsentiert er ein Zwischenergebnis der Umfrage. Demnach hätten sich knapp 90 Prozent aller Befragten für eine kleine Lösung ausgesprochen, 489 an der Zahl. Mit 55 Unterschriften verschwindend gering die Zahl der Befürworter einer großen Lösung.

Ist Aktion überhaupt repräsentativ?

Doch ist diese Umfrage überhaupt repräsentativ? Christian Guse räumt ein: Es sei nicht auszuschließen, dass Neumarkter Bürger durchaus mehrmals unterschrieben haben. „Das gilt aber für die Gegner wie für die Befürworter der großen Maßnahme.“

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Er sehe aber „die überwältigende Mehrheit für eine kleinere Sanierungsmaßnahme als die, die momentan angestrebt wird. Die Resonanz auf unsere Aktion ist sehr groß und wir bekommen von vielen Bürgern großen Zuspruch.“

Die Intention war und ist laut Guse ein neutrales und repräsentatives Abbild der Meinungen von Neumarkts Bürgern zu bekommen. „Die massive Anzahl an Stimmen gegen die Umgestaltung des Stadtplatzes ist nun für uns jedoch ein klares Signal weiter zu machen!“

Guse will mit Politikern sprechen

Aufgrund des Umfrageergebnisses habe er sich dazu entschlossen, die Zeit bis zum Ende der Meinungsumfrage zu nutzen, um ein Bürgerbegehren auszuarbeiten. „Wir sind der festen Überzeugung, die nötigen Stimmen zu bekommen, zumal wir für unsere Umfrage bisher noch nicht aktiv Bürger angesprochen haben. Dennoch werden wir jetzt als nächste Maßnahme den Dialog suchen.“ Hierfür versuchen die Initiatoren der Umfrage Termine für Einzelgespräche mit Bürgermeister Baumgartner und den jeweiligen Fraktionsvorsitzenden zu vereinbaren.

Umfrage läuft noch bis zum 23. Dezember

Bis zum kommenden Montag, 23. Dezember, liegen die Unterschriftenlisten noch in den Geschäften aus, kündigt Guse an. Dann werde man die Zettel einsammeln und auswerten.

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