Pools lassen Wasserverbrauch ansteigen

Zangberg – Eine umfangreiche Kalkulation stellte Kämmerer Georg Obermeier bei der jüngsten Gemeinderatssitzung für die „Satzung zur Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung der Gemeinde Zangberg“ vor.

Bürgermeister Georg Auer (Wählervereinigung Zangberg) hatte zuvor auf die Notwendigkeit einer zu beschließenden Erhöhung der Wassergebühren hingewiesen. Seit der letzten Änderung 2013, bei der die Gebühren sogar gesenkt worden seien, haben sich die Kosten der Wasserversorgung deutlich erhöht, insbesondere durch Investitionen in Innen- und Außensanierung des Hochbehälters. Auch verursacht die Anlage höhere laufende Kosten, etwa durch das veraltete Leitungsnetz zum Teil schon aus den 60er-Jahren. Der bislag vorhandene Überschuss ist aufgebraucht.

Steigerung von75 auf 90 Cent

In der vorgelegten Kalkulation des Kämmerers sind die notwendigen und bereits beschlossenen Leitungssanierungen berücksichtigt. Signifikant ist der Anstieg der Kosten für den Bezug des Wassers aufgrund des erhöhten Verbrauchs im ersten Halbjahr, der nach Ansicht der Verwaltung auf Homeoffice, geschlossene Schulen und die und die enorm gestiegene Zahl der Pools im eigenen Garten zurückzuführen ist.

Nach Abwägung der Gewichtung einer Erhöhung von Grund- und Verbrauchsgebühr beschloss der Rat die folgende Erhöhung der Wassergebühren: Die Verbrauchsgebühr steigt von 0,75 Euro auf 0,90 Euro pro Kubikmeter entnommenen Wassers, die Grundgebühr für den Standard-Wasserzähler mit Nenndurchfluss von bis zu fünf Kubikmeter erhöht sich um 20 Euro auf 75 Euro pro Jahr.

Kanalgebühren bleiben gleich

Die Abwassergebühren wurden erst zum 1. Oktober 2019 erhöht. Jedoch ist auch die Kalkulation im Hinblick auf die geplante Kläranlagensanierung zu beobachten. Gegebenenfalls wird eine Erhöhung der Gebührensätze im Jahr 2021 erforderlich. hua

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