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„20 plus“ ist das Ziel der Kreis-UWG

Peter Hobmaierüberreicht Martin Wolf einen Gutschein. Die UWG ehrte damit den Chef des Neumarkter Bauhofes für seinen Einsatz für Blühflächen in der Stadt. Diese trügen wesentlich zur Ortsbildverschönerung bei. hus

Neumarkt-St. Veit –Seine Jahreshauptversammlung hielt der UWG-Ortsverein Neumarkt-St.

Veit im Gasthof „Zur Post“ ab. Informa tionen aus der Stadt- und Kreistagspolitik standen im Fokus der Versammlung – die UWGler strotzten vor Selbstbewusstsein.

Vorstand Peter Hobmaier erinnerte zunächst an die Ramadama-Aktion, die der CSU-Stadtratskollege Wolfgang Hobmeier initiiert hatte. 60 Personen hätten an diesem Tag viel Unrat eingesammelt. Seit einigen Monaten gibt es öffentliche Sitzungen der UWG-Stadtratsfraktion, die sehr gut angenommen würden. Die UWG habe sich laut Hobmaier rege an der Diskussion zur Stadtplatz-Neugestaltung beteiligt.

Schatzmeister Jan Dalhoff sprach von einem gesunden Kassenstand (7200 Euro). Dem UWG-Verein gehören 105 Mitglieder an.

Der Fraktionssprecher der UWG im Neumarkter Stadtrat, Christian Perau, berichtete von einigen heiß diskutierten Themen in den vergangenen Monaten. Besonders bei infrastrukturellen Themen sei abgewogen worden, inwieweit Fördermittel abgerufen werden können beziehungsweise welche Maßnahmen der Ortsbildverschönerung dienen könnten. Besonders zum Thema Stadtplatzneugestaltung seien viele Sitzungen und Zusammenkünfte erforderlich gewesen, bis ein brauchbarer Grobentwurf verabschiedet wurde. Von neuen Baugebieten an der Birken- und Gutenbergstraße, einer kostengünstigen Lösung für die Löschwasserversorgung in Frauenhaselbach bis zur Sanierung der Kläranlage und den Anbau einer Kinderkrippe spannte sich der Bogen Peraus.

Peter Huber, Sprecher der UWG-Kreistagsfraktion, stellte die Kreisumlage in das Zentrum seines Berichtes. Es seien vor allem UWG-Kreisräte gewesen, die regelmäßig und auch kritisch die Höhe der Kreisumlage hinterfragt hätten. Unverständnis äußerte er gegenüber dem Geschäftsgebaren von Landrat Georg Huber, dem er in diesem Zusammenhang die Vorenthaltung wichtiger Informationen vorwarf.

Die UWG-Kreistagsfraktion sei es gewesen, welche die Senkung bei der Kreisumlage um drei Prozent beantragt habe. Für die Stadt Neumarkt bedeute dies eine Reduzierung ihres Beitrages um immerhin 163 392 Euro.

Huber wies darauf hin, dass für die nächsten Jahre ein sehr gutes Jahresergebnis erwartet werde, damit sei auch ein gutes finanzielles Polster zu erwarten, womit wiederum viele Aufgaben bewältigt werden können. „Die UWG“, so Peter Huber, befindet sich weiterhin im Aufwind.“

UWG-Kreisvorsitzender Uli Maier erklärte es als Ziel, mit der UWG-Hochburg Neumarkt-St. Veit auch andere Kräfte von freien Wählern zu bündeln, um sich für die Kommunalwahlen 2020 in Position zu bringen. Als Ziel nannte er, bei der nächsten Kreistagswahl die Zahl der bisher 13 UWG-Kreisräte auf „20 plus“ zu erhöhen.

In der Vorschau nannte Peter Hobmaier eine Klausur der UWG, die Teilnahme am Ferienprogramm mit einem Kegelscheiben und ein Treffen mit der Organisation „Ruck-ma-zamm“.

Beim Punkt Sonstiges wurde die Bepflanzung der Kreisverkehre angeregt, auch eine Besichtigung der neuen A 94 stand auf der Wunschliste. hus

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