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Baustelle am Ortseingang

Planänderung für mehr Barrierefreiheit am Raiffeisengebäude in Lohkirchen

Das ehemalige Raiffeisengebäude muss so umgebaut werden, dass es barrierefrei ist. Die Gemeinde muss hier eine Forderung der Regierung von Oberbayern umsetzen.
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Das ehemalige Raiffeisengebäude muss so umgebaut werden, dass es barrierefrei ist. Die Gemeinde muss hier eine Forderung der Regierung von Oberbayern umsetzen.
  • Josef Enzinger
    VonJosef Enzinger
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Die bisherige Maßnahme war offenbar nicht ausreichend. Der Lohkirchener Gemeinderat erwartet nun Mehrkosten in Höhe von mehreren tausend Euro.

Lohkirchen – Der Einbau von Wohnungen im ehemaligen Raiffeisengebäude am östlichen Ortsende von Lohkirchen, beschäftigte einmal mehr den Gemeinderat. Dieser hatte sich mit der Änderung der Planung der Außenanlagen zu befassen, weil Nachbesserungen zur Herstellung der Barrierefreiheit erforderlich geworden sind.

Im Sachvortrag dazu hieß es, dass der Plan für die Außenanlagen geändert werden musste, nachdem die Regierung von Oberbayern einen barrierefreien Zugang der Wohnungen nachdrücklich gewünscht hatte. Die ursprüngliche Planung, einen barrierefreien Zugang über den Innenhof und die Terassentüren sicherzustellen, wurde nämlich als nicht ausreichend erachtet, hieß es dazu in der Sitzung.

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Allerdings mit einem finanziellen Beigeschmack: Die zusätzlichen Pflasterflächen werden zu Mengenmehrungen bei der bauausführenden Firma führen. Die Mehrkosten werden im Bereich von mehreren tausend Euro liegen, befürchtete die Verwaltung, zuzüglich der Kosten für das Geländer. Lohkirchens Bürgermeister Siegfried Schick (UWG) führte dazu aus, dass trotz dieser zusätzlichen Ausgaben die geschätzten Gesamtkosten der Außenanlagen wohl nicht überschritten werden. Mehrkosten entstünden nur beim Geländer.

Großer Höhenunterschiedbereitete Kopfzerbrechen

Im Gemeinderat wurde daraufhin über verschiedene alternative Möglichkeiten diskutiert, unter anderem auch die Erstellung einer geraden Rampe von Norden her oder die Erstellung eines Weges entlang des Gebäudes auf Wohnungseingangsniveau.

Doch wurden in diesem Zusammenhang auch Bedenken geäußert, da der Höhenunterschied zum bestehenden Gelände insbesondere im Norden recht groß erschien.

Architekten soll zusätzliche Kosten kalkulieren

Mehrere Gemeinderatsmitglieder schlugen dann vor, die Rampe wie geplant zu errichten. Insbesondere, um sperrige Gegenstände einfacher transportieren zu können, wurde der Vorschlag damit ergänzt, auf der Nordseite des Podestes zusätzlich Stufen zu errichten.

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Ein Ortstermin mit dem Architekten, wie von Bürgermeister Schick vorgeschlagen, sei aus Sicht des Gemeinderates nicht erforderlich. Der Architekt solle vielmehr abklären, ob eine Änderung der Planung wie vorgeschlagen möglich ist. Er soll auch die zusätzlichen Kosten beider vorgeschlagener Varianten kalkulieren.

Fragen gab es auch noch bei den Rampen

Im Beschluss hat der Gemeinderat dann festgehalten, dass der Planung der Außenanlagen für das Raiffeisengebäude in Form der geänderten Planung vom 19. Oktober grundsätzlich zugestimmt wird.

Nach Möglichkeit sollen an der Nordseite des Podestes drei Stufen errichtet werden, ein Weg zu den Stufen ist zu schaffen. Es soll darüber hinaus geprüft werden, ob das Quergeländer am Podest zwingend erforderlich ist.

Zudem soll beim Architekten nachgefragt werden, ob eine gerade Rampe in das Gelände eingefügt von Norden her möglich wäre. Das Abstimmungsergebnis war mit 9:0 einstimmig.

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