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„Es kann überraschend schön werden“

Pfarrerlose Zeit in der evangelischen Kirche Töging/Neumarkt-St. Veit – So wird sie überbrückt

Pfarrerin Sabrina Wilkenshof stellte sich in einem Gottesdienst in der Auferstehungskirche der Gemeinde vor.
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Pfarrerin Sabrina Wilkenshof stellte sich in einem Gottesdienst in der Auferstehungskirche der Gemeinde vor.

In der Umbruchsituation bleibt nicht alles beim Alten. Aber auch nach dem Weggang von Pfarrer Johann-Albrecht Klüter möchte man an dem von ihm eingeführten Gottesdienst-Anders festhalten.

von Uwe Reuter

Neumarkt-St. Veit/Töging – Die evangelische Kirchengemeinde Töging/Neumarkt-St. Veit hat nach dem Weggang von Pfarrer Johann Klüter eine neue Pfarrerin.

Allerdings nur auf Zeit, denn Pfarrerin Sabrina Wilkenshof übernimmt lediglich in der Zeit der Vakanz – also der pfarrerlosen Zeit – die Vertretung.

Pfarrerin Wilkenshof wohnt in Altenmarkt an der Alz und arbeitet als Springerin im Dekanat Traunstein, zu dem auch die Gemeinde Töging/Neumarkt-St. Veit gehört. Sie übernimmt nun in Töging die Geschäftsführung, während sie bei Bedarf weiterhin auch noch in anderen Gemeinden aushelfen wird.

Festhalten am Gottesdienst-Anders

Fest steht jedenfalls, dass in Töging und Neumarkt-St. Veit weiterhin sonntags Gottesdienste gefeiert werden können. Zwar bliebe in Umbruchsituationen nicht alles beim Alten, so Wilkenshof, sie sei aber überzeugt, „dass manches auch ganz anders überraschend schön werden wird“. Auch an dem von Pfarrer Johann-Albrecht Klüter eingeführten Gottesdienst-Anders möchte man festhalten, der nächste dieser Reihe ist für den 6. November um 17 Uhr in der Auferstehungskirche Töging mit anschließendem gemeinsamen Essen im Gemeindesaal geplant.

Bereits Anfang September hatte sich die Pfarrerin der Gemeinde in einem Gottesdienst in Töging vorgestellt. In ihrer Predigt ging es um Wunder: „An welche Wunder glauben Sie?“ Neben Irritationen des Alltags, die uns höchstens ein Seufzen entlocken und echten Wundern, die uns sprachlos machen, sei man den Wundern ausgeliefert: Sie passieren oder eben nicht. Dennoch gibt es Wunder, an dem ein Mensch einen entscheidenden Anteil hat. „Gott traut den Menschen seine Wunder zu“, so Wilkenshof in ihrer Predigt.

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Sie müssen oft über ihren eigenen Schatten springen, über sich selbst hinaus wachsen, haben den Mut dazu und vertrauen in Gott, dem Leben, den anderen, sich selbst.

Und so riet sie ihrer Gemeinde, weiter einander zu vertrauen und den Mut des eigenen Zutrauens aufzubringen, denn sonst gäbe es keine Wunder mehr in unserem Leben.

Im Anschluss an diesen Gottesdienst hatte die Gemeinde Gelegenheit Pfarrerin Wilkenshof im Gemeindesaal beim Kirchenkaffee etwas näher kennenzulernen. Sie wird, auch wenn sie nicht sehr lange die Pfarrerin der Gemeinde bleiben wird, für ihre Gemeinde da sein. Neben den Gottesdiensten, Taufen oder Beerdigungen, hat sie auch ein offenes Ohr für die Sorgen und Wünsche der Gemeindemitglieder. Erreichbar ist sie über das Pfarramt unter der üblichen Telefonnummer 0 86 31/9 14 13 oder via E-Mail an sabrina.wilkenshof@elkb.de

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