Pfarrer segnet Stephanihafer

Pfarrer Wolfgang Reincke segnet den mitgebrachten Hafer für die Stephanirösser zum Umritt 2017. Josef Padlesak

Erharting – Wallfahrten sind seit jeher ein Ausdruck besonderer Volksfrömmigkeit.

Wenn am 26. Dezember um 14 Uhr der Stephaniumritt stattfindet, ist dies vom Ursprung her eine Wallfahrt hoch zu Roß.

Deshalb trifft sich der Brauchtumsverein am kommenden Samstag, 14. Dezember, um 19 Uhr, in der ehemaligen Wallfahrtskirche von Taubenbach in Niederbayern und bittet um ein unfallfreies Gelingen des Erhartinger Stephaniumrittes.

Wie vor 397 Jahren, als die Pfarrei Erharting zum Heiligen Alban nach Taubenbach wallfahrtete und als Weihegabe Getreide opferte, werden auch heuer die Erhartinger Getreide als symbolische Opfergabe darbringen. Der mitgebrachte Hafer, der im Rahmen des Wallfahrergottesdienstes gesegnet wird, soll dann an die Reiter beim Stephaniumritt als Futterbeigabe für ihre Pferde verteilt werden. Diese Geste der Futtersegnung für die Pferde lässt sich bis in heidnische Zeit zurückverfolgen, denn das Pferd galt schon immer als herausragendes Geschöpf in der Hierarchie der Tiere.

Treffpunkt zur Abfahrt ist am Samstag, 14. Dezember um 18 Uhr am Brauerei Parkplatz in Erharting. bil

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