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Perspektiven für junge Familien: Der Gemeinderat Niederbergkirchen arbeitet daran, den Ort fit für die Zukunft zu machen.

Das Schul- und Kindergartengebäude nördlich der Kirche soll einen großzügigen Anbau bekommen, damit eine weitere Kindergartengruppe dort Platz finden kann. Gemeinde Niederbergkirchen
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Das Schul- und Kindergartengebäude nördlich der Kirche soll einen großzügigen Anbau bekommen, damit eine weitere Kindergartengruppe dort Platz finden kann. Gemeinde Niederbergkirchen

Kindergarten, Wasserversorgung, Mehrzweckhalle: Im Rahmen der Haushaltsberatungen kamen die wichtigsten Projekte der Gemeinde zur Sprache

Niederbergkirchen – Bereits 2017 gaben die Gemeinderäte von CSU und Bürgerliste den Startschuss für ein seit 2011 geplantes neues Wohngebiet an der Kirchstraße. „Die 44 Parzellen sind inzwischen auch alle verkauft!“, erklärt Georg Wagenbauer von der Verwaltungsgemeinschaft Rohrbach anlässlich der Haushaltssitzung. Mit dem Beschluss zum neuen Haushalt signalisiert die Gemeinde, dass sie diesen Kurs auch in Zukunft weiterverfolgt: ein großzügiger Anbau zum Kindergarten ist geplant und weitere Wohnlagen sollen erschlossen werden. Abgesehen davon haben die Räte auch die Zukunftsfähigkeit der Mehrzweckhalle, ein neues Feuerwehrfahrzeug und den Ringschluss bei der Wasserversorgung im Blick.

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„Wir haben lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach!“, erklärte Bürgermeister Werner Biedermann von der CSU angesichts der begrenzt verfügbaren finanziellen Mittel. Um für junge Familien attraktiv zu bleiben, liegt der Fokus im aktuellen Haushaltsjahr auf dem Anbau am Kindergartengebäude. Dafür geht die Gemeinde mit ihren 1200 Einwohnern bereits im laufenden Jahr mit knapp 500 000 Euro in Vorleistung. Insgesamt knapp 1,73 Millionen Euro soll der Bungalowbau kosten, der Platz für eine weitere Kindergruppe sowie weitere Nutzräume bietet. Dann steht den aktuell 28 Kindern unter anderem ein knapp 70 Quadratmeter großer Gruppenraum zusätzlich zur Verfügung. Bisher kam man mit einer Gruppe aus, weil Eltern ihre gesetzlichen Ansprüche nicht in vollem Umfang in Anspruch genommen hätten, hieß es in der Sitzung. Seitens des Freistaates hofft die Gemeinde auf eine Bauförderung von mehr als 1,1 Millionen Euro, die zwar angekündigt, aber noch nicht final bewilligt ist.

Erschließung von Kollmannseck geplant

Bei Kollmannseck, am Ostende des zentralen Ortskerns von Niederbergkirchen, sollen nun auch die Erschließungsarbeiten beginnen. 40 000 Euro sind im Budget für das kommende Jahr vorgesehen. Ziel ist es auch, einen Ringschluss bei der Wasserversorgung zu schaffen, damit die Druckunterschiede an verschiedenen Endverbrauchsstellen ein Ende haben. Dies soll, um Kosten zu sparen, in Baggerarbeiten und die Verlegung der Wasserleitungen aufgeteilt werden.

Weitere Wohnungen könnten darüber hinaus auch noch westlich der Kirchstraße entstehen. Dort hat die Kirche angeboten, ihren Grund auf Erbpachtbasis zur Verfügung zu stellen.

Auch Kritik wurde geäußert: Es fehlt der Überblick

Vereinzelt wurde auch Kritik an dem neuen Haushaltsplan geäußert. So mahnten der zweite Bürgermeister Franz Artinger (CSU), sowie Christian Liebhart und Michael Holz )beide Bürgerliste) für die Zukunft eine bessere Aufbereitung der Zahlen an: „Mir fehlt der Überblick!“, sagte Holz. Dennoch wurde, nachdem der Geschäftsleiter der VG Rohrbach die einzelnen Haushaltsposten erklärt hatte, sowohl der Vermögenshaushalt, als auch der Verwaltungshaushalt einstimmig beschlossen.

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