Pachtzins in Hörbering wird gesenkt

Neumarkt-St. Veit/Hörbering. – 29 Jagdgenossen der Jagdgenossenschaft Hörbering waren zur Hauptversammlung gekommen.

Jagdvorsteher Anton Aigner warf einen Blick auf das zurückliegende Jahr. Die Jagdpächter Matthäus Kobold und Franz Ertl hatten in ihren umfassenden Berichten die im Abschussplan vorgegebenen Zahlen genannt. Erlegt wurden in den Revieren 56 Rehe, wovon 30 durch Unfall ums Leben kamen und unter anderem eine Vielzahl von Füchsen, Enten und Krähen. Auch zwei Biber wurden erlegt. Angesprochen wurden zeitaufwendige Themen wie Schwarzwild, Sturmschäden und Waldumbau.

Nach sachlicher Diskussion stimmten die Jagdgenossen mehrheitlich dem Antrag der beiden Jagdpächter zu, den jährlichen Pachtzins von bisher 1208 auf 1100 Euro für die Restzeit von zwei beziehungsweise fünf Jahren Vertragsdauer zu senken.

Angeregt wurde der Ankauf eines zweiten Arbeitskorbes (etwa 1400 Euro) mit Unterstellung beim Jagdvorsteher. Auch gab es Handlungsempfehlungen zu einer tierschonenden Mahd. Nachdem der Jagdschilling nicht ausbezahlt wird und die Kosten für den vorgeschlagenen Liegend-Holzspalter auf einem Längsfahrwerk für die Hörberinger Jagdgenossenschaft finan ziell nicht machbar ist, wurden als weitere Aktivitäten die Durchführung einer Folien-Container-Sammlung mit besenreiner Ware sowie ein Kaffeekranzl für die Frauen der Jagdgenossenschaft Hörbering beschlossen. In der Diskussion wurden Maßnahmen für die Eindämmung der Krähenplage erörtert. hus

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