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Nachruf

Hans Adler†
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Hans Adler†

Oberbergkirchen – Im Alter von 90 Jahren verstarb nach kurzer Krankheit Hans Adler aus der Hofmark in Oberbergkirchen.

Im Familiengrab auf dem Kirchenfriedhof fand er neben seiner Frau seine letzte Ruhestätte.

Hans Adler stammte aus Niederschlesien und wurde am 13. Mai 1928 als jüngstes von drei Kindern in Rieg geboren. Nach seiner Schulzeit machte er eine Lehre zum Installateur und kam 1944 zur Kriegsmarine nach Dänemark. Bei Kriegsende war er zuerst im Gefangenenlager in Husum und kam 1945 mit dem Kohlewagen nach Mühldorf. Seine erste Bleibe war in Irl, wo in einem Behelfsheim seine Eltern untergebracht waren. Mit einem Arbeitslohn von fünf Mark pro Woche fand er bei einem Bauern Arbeit, anschließend arbeitete er auf dem Bau. 1952 fand er eine Arbeitsstelle in seinem erlernten Beruf bei der Firma Köhler in Waldkraiburg und war dort 38 Jahre bis zum Eintritt der Rente beschäftigt.

Anfangs dieser Zeit lernte er das Mädchen Hilde, seine spätere Frau kennen. 1953 schlossen sie den Bund fürs Leben und zogen auf das Alberer-Anwesen seiner Frau in der Hofmark. Der glücklichen Ehe wurden zwei Kinder, Hans und Regina, geschenkt. Sein Stolz waren die vier Enkel.

2003 feierte Hans Adler mit seiner Frau Hilde Goldene Hochzeit, zehn Jahre später Diamantene Hochzeit.

Der Verstorbene war ein geselliger und stetes positiv eingestellter Mensch. Er war Mitglied im Sportverein und bei der Feuerwehr. Eine Kerbe in seinem Leben war, als im April 2017 seine Frau verstarb. Die gute Verbindung zu Sohn und Tochter, die ihn auch versorgte, stimmte ihn zufrieden und glücklich. Der Platz auf der Teerasse vor seinem Haus, von wo er den herrlichen Alpenblick genießen konnte, ist nun leer. fma

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