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Aus dem Gemeinderat

Noch Klärungsbedarf bei Kläranlage: Phosphatfällung ist mit erheblichen Kosten verbunden

Die Arbeiten an der Kläranlage in Schönberg gehen voran. Keine Entscheidung gab es zur Phosphatfällung, die zwar eine geringere Abwassergebühr zur Folge hätte. Die Investition ist aber mit erheblichen Kosten verbunden.
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Die Arbeiten an der Kläranlage in Schönberg gehen voran. Keine Entscheidung gab es zur Phosphatfällung, die zwar eine geringere Abwassergebühr zur Folge hätte. Die Investition ist aber mit erheblichen Kosten verbunden.

Die Sanierung der Kläranlage in Schönberg war der Haupttagesordnungspunkt der jüngsten Schönberger Gemeinderatssitzung. Dazu gab es einen Zwischenstandsbericht seitens der Verwaltung.

Schönberg – Die Bauarbeiten zur Sanierung sind demnach weit fortgeschritten, das neue Becken, die Füllkörper und der Schlamm-Lamellenabscheider wurden bereits fertiggestellt. Auch das Betriebsgebäude ist soweit fertig, dass die notwendigen Installationen ausgeführt werden können, hieß es dazu in der Sitzung. Derzeit werden die Leitungen verlegt, dann beginnt die Firma ScharrTec mit der Endmontage der Kläranlagentechnik.

Berichte aus Schönberg lesen Sie auch auf unserer Themenseite.

In den Ausführungsplänen fielen dem Klärwärter Anton Rauscheder sowie Bürgermeister Lantenhammer (CSU) das Fehlen von seperaten Schlammabzügen an den neuen Abwasserkaskaden auf. Einstimmig erfolgte daraufhin der Beschluss des Gemeinderats, auch bei den neuen Abwasserkaskaden Schlammabzüge einzubauen. Der Bürgermeister erklärte den Gemeinderäten den Sachverhalt und die Überwachungswerte der einzelnen Parameter wie Phosphor oder Stickstoff und stellte die Funktionsweise der angedachten Phosphatfällung vor. Er stellte dabei heraus: Je niedriger der Phosphatwert ist, desto weniger Abwassergebühr wird fällig. Andererseits jedoch sei der Einbau einer Phosphatfällung mit nicht unerheblichen Kosten verbunden.

Diskussion um Phosphatfällung

Der Bauausschuss hatte im Vorfeld empfohlen, die notwendigen Leitungen vorzusehen, die Fällung aber vorerst nicht einzubauen. Somit könnte jederzeit mit der Phosphatfällung begonnen werden. Zweiter Bürgermeister Reinhard Winterer (WG Aspertsham) konnte sich gut vorstellen, dass sich die Zuschüsse erweitern, wenn neue Richtlinien zur Phosphatfällung eingeführt werden sollten.

Photovoltaikanlage auf dem neuen Betriebsgebäude

Einstimmig beschloss der Gemeinderat in diesem Zusammenhang noch, auf dem neuen Betriebsgebäude eine Eigenverbrauchs-Photovoltaik-Anlage zu installieren, wie schon auf dem bestehenden Gebäude. (ann)

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