Nachruf

Helmut Gillhuber †

Niederbergkirchen – Wenige Wochen vor Vollendung seines 79.

Lebensjahres verstarb Helmut Gillhuber aus Fundhobl.

Als eines von sieben Kindern des Schmieds Georg Gillhuber und seiner Gattin Therese hatte er am 13. Februar 1941 das Licht der Welt erblickt. Die Volksschule besuchte er im nahen Pfarrdorf Niederbergkirchen.

Nach Beendigung der Schulzeit absolvierte er eine Landmaschinenmechanikerlehre bei der Firma Hechfellner in Spielbichl bei Kraiburg. Dort arbeitete er bis 1961. Während der folgenden sieben Jahre unterstützte er seinen Vater im heimischen Betrieb und legte 1966 die Meisterprüfung als Landmaschinenmechaniker ab.

Am 20. Januar 1968 schloss er mit Käthe Wierer aus Sankt Wolfgang den Bund der Ehe, aus der die Kinder Birgit, Christian und Sylvia hervorgingen.

Noch im selben Jahr wechselte er beruflich zu VW-Mahag nach Trudering. 1973 absolvierte er dort erfolgreich die Meisterprüfung als Kfz-Mechaniker. Bis zu seiner Rente im Jahr 2006 hielt er der Firma die Treue. Unterbrochen wurde seine Anstellung jedoch 1986, als er zehn Jahre lang selbstständig als Kfz-Sachverständiger arbeitete.

Im Jahr 1982 konnte das neu erbaute Wohnhaus bezogen werden. Ein großes Anliegen war ihm eine gediegene Ausbildung seiner Kinder.

Zusammen mit seiner Gattin und befreundeten Familien unternahm er gerne Radtouren und Skifahrten. Ins Vereinsleben war er von Jugend auf eingebunden. So gehörte er 1968 zu den Gründungsmitgliedern des Sportvereins und war über 60 Jahre lang Mitglied bei der Feuerwehr Niederbergkirchen und im Schützenverein Gemütlichkeit, der ihn auch zum Ehrenmitglied ernannte.

Von einer Herzoperation im Jahr 2013 erholte er sich erfreulich gut, aber in den letzten Jahren schwanden seine Kräfte zusehends. Bis zuletzt wurde er von seiner Gattin, unterstützt durch die Kinder und einen Pflegedienst, zu Hause betreut, bis er am 27. Januar für immer die Augen schloss. bic

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