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Nachruf

Niederbergkirchen trauert um plötzlich verstorbene Bäuerin Elisabeth Dirnberger

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Die Hartl-Austragsbäuerin Elisabeth Dirnberger aus Kainrading

Unerwartet verstarb an plötzlichem Herzversagen die Hartl-Austragsbäuerin Elisabeth Dirnberger aus Kainrading im Alter von 87 Jahren am Sonntag, 3. Juli.

Niederbergkirchen – Noch am Freitag hatte Elisabeth Dirnberger mit ihrem Auto in Mößling die Einkäufe für das Wochenende getätigt, hatte am Samstagabend die Hühner in den Stall gesperrt und sich mit ihrem Sohn für den sonntäglichen Kirchgang im nahen Oberhofen abgesprochen.

Die so plötzlich Verstorbene hatte am 21. Mai 1935 als Elisabeth Steinberger auf dem elterlichen Hof in Hartmering (damals Gemeinde Gumattenkirchen, seit der Gebietsreform Mettenheim) das Licht der Welt erblickt. Zusammen mit ihrem älteren Bruder und ihrer jüngeren Schwester wuchs sie zu Hause auf. Die Schule besuchte sie in der einklassigen Zwergschule Gumattenkirchen. Nach der Schulpflicht arbeitete sie auf dem elterlichen Anwesen mit bis zur Heirat mit Jakob Dirnberger aus Ettiching am 28. Januar 1964.

Bereits 1963 hatte das junge Paar in Winhöring ein Haus erworben, das nach der Hochzeit bezogen wurde. Im November 1964 wurde Tochter Elisabeth geboren. Eine unerwartete Wendung im Leben der jungen Familie brachte das Jahr 1966, als von einer kinderlosen Tante das Hartlanwesen in Kainrading übernommen werden konnte. Die Freude über die Geburt der Zwillinge Franz und Irmgard im Jahr 1967 wurde dadurch beeinträchtigt, dass das Mädchen schwer behindert war und im Alter von vier Jahren verstarb. Die Geburt von Sohn Martin im Jahr 1972 vervollständigte die Familie.

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Während ihr Gatte als Besamungstechniker tätig war, hatte Elisabeth Dirnberger mit der Erziehung der Kinder und mit der Arbeit in Haus, Stall und Hof zu tun.

Im Jahr 1986 wurde das Wohnhaus neu errichtet. Bis 1998 wurde die Viehhaltung aufrechterhalten. Die Übergabe der Landwirtschaft an Sohn Martin erfolgte 2001.

Höhepunkte im Leben der gläubigen Frau waren zwei Pilgerreisen nach Lourdes.

Mit ihrem Gatten konnte sie 2014 noch die Goldene Hochzeit feiern. In den Jahren bis zu seinem Tod im Januar 2018 war sie mit der Pflege ihres an Parkinson erkrankten Gatten stark beansprucht.

Ihren Lebensabend verbrachte sie, bis zuletzt selbstbestimmt, in nächster Nähe zu den Familien ihrer Söhne. Neben ihrer Arbeit in Haus und Garten war ihr der regelmäßige Besuch des Dienstagsrosenkranzes ein Anliegen. Die Blumernliebhaberin war langjähriges Mitglied im Obst- und Gartenbauverein.

Große Freude bereiteten ihr ihre fünf Enkelkinder und seit eineinhalb Jahren die Geburt einer Urenkelin. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung beim von Pfarrer Franz Eisenmann zelebrierten Seelengottesdienst und der Beerdigung fand sie an der Seite ihres Gatten ihre letzte Ruhe. /JF

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