Nachruf

Franziska Kreuzpoitner aus Niederbergkirchen im Alter von 88 Jahren verstorben

Franziska Kreuzpointner
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Franziska Kreuzpointner

Niederbergkirchen – Einen Tag vor Heiligabend, nur eine Woche nach Vollendung ihres 88.

Lebensjahres, verschied die Rentnerin Franziska Kreuzpointner vom Strahhuaba-Anwesen in Gehring. Die nun Verstorbene hatte am 16. Dezember 1932 als eines von sechs Kindern der Hendlmeierfamilie in Prienbach bei Hebertsfelden das Licht der Welt erblickt. Sie wuchs in einer schwierigen Zeit der Kriegs- und Nachkriegsjahre auf. Schon als Kind half sie ihrer Mutter beim Läuten der Glocken in der nahen Kirche und beim Blumenschmuck für diese.

Schwer trafen sie die Folgen des Weltkrieges, denn von ihren vier Brüdern fiel Hans im Krieg, musste Xaver die Amputation eines Armes hinnehmen und kehrte Karl erst Jahre nach Kriegsende aus russischer Gefangenschaft in Sibirien heim.

Nach ihrer Schulzeit arbeitete sie als Bauernmagd, ehe sie bei den Englischen Fräulein in Altötting eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin antreten konnte. Danach fand sie Anstellung im Haushalt von Dr. Göttinger in Neumarkt-St. Veit und später in der Schachtnermühle in Schoßbach, wo sie ihren späteren Gatten kennenlernte.

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Geheiratet wurde im Oktober 1959. Mit der Geburt von Sohn Alois am 1. Juni 1961 war das Familienglück komplett. Bis 1986 bewirtschaftete sie mit ihrem Gatten die Landwirtschaft im Nebenerwerb. Eine große Freude war es für die Familie, als 1989 das neue Haus bezogen werden konnte.

Gerne besuchte sie ihre Nachbarn in Wimberg. Selbst spielte sie Zither und hatte eine besondere Vorliebe für Volksmusik. Es freute sie, dass ihr Sohn die Liebe zur Musik übernahm. Ihr Gatte verstarb bereits am 22. August 2011. Sie war froh, dass sie in Hausgemeinschaft mit ihrem Sohn ihren Lebensabend zu Hause verbringen konnte und sich trotz manch körperlicher Beschwerden noch zum größeren Teil selbstversorgen konnte.

Über die Gratulationen von Freunden und Nachbarn zu ihrem 88. Geburtstag am 16. Dezember freute sie sich noch , und vielleicht machte es der gläubigen Frau den Abschied von dieser Welt leichter, weil sie wenige Tage nach ihrem Geburtstag noch die Heilige Kommunion empfangen konnte, bevor sie am 23. Dezember verstarb.

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