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Bau schreitet voran

Neumarkter Kindergarten für 4,6 Millionen Euro: Viel Platz zum Toben für die Rottalzwerge

Vom Kindergarten steht bislang nur der Rohbau, doch ein Logo gibt es bereits: Tanja Stadler präsentiert die „Rottalzwerge“.
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Vom Kindergarten steht bislang nur der Rohbau, doch ein Logo gibt es bereits: Tanja Stadler präsentiert die „Rottalzwerge“.
  • Josef Enzinger
    VonJosef Enzinger
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Die Bauarbeiten an Kindergarten und Krippe dauern zwar noch etwas an, der Einzug im Herbst 2021 ist das gesetzte Ziel. Während die Baustelle noch in der Rohbauphase steckt, hat die Einrichtung schon ein Logo.

Neumarkt-St. Veit – Der Rohbau steht, das Dach ist dicht, verschieden farbige Fensterrahmen deuten darauf hin: Es soll ein bunter Kindergarten werden, der im Gewerbegebiet (Plus-Artikel ovb-online.de) an der Landshuter Straße entsteht. Krippe und Kindergarten sollen das Betreuungsangebot der im Norden Stadt Neumarkt-St. Veit erweitern. 74 Kinder sollen darin betreut werden, wenn die Einrichtung ihre Pforten öffnet. Das soll schon im September dieses Jahres der Fall sein.

Ein Teil der Kinder wird umziehen

Auch wenn es aktuell noch der blanke Ziegel ist, der zu sehen ist: Einen Namen hat die Einrichtung bereits. „Kindertagesstätte Rottzwerge“ soll der Kindergarten heißen, den Tanja Stadler leiten wird. „Wir haben sogar schon ein Logo“, verkündet Stadler stolz und zeigt den Entwurf auf ihrem Smartphone. Das Untere Stadttor, daneben die Rott und vier Zwergenköpfe als Sinnbild für die vier Gruppen – zwei Krippen- und zwei Kindergartengruppen – schmücken das Bild.

Stadler kennen die Neumarkter Eltern vom Städtischen Kindergarten und Hort an der Wintermeierstraße. Sie wird ab September in die neue Einrichtung umziehen, und auch einige Kinder mitnehmen. Bis dahin nämlich sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein, wie Neumarkts Bürgermeister Erwin Baumgartner (UWG) zuversichtlich mitteilt. „Die Arbeiten befinden sich voll im Zeitplan.“ Details nennt Florian Reichl aus dem Neumarkter Bauamt: „Die Wände sind bereits verputzt, vereinzelt sind auch schon die Fenster gesetzt. Bevor nun der Strich kommt, wird noch die Fußbodenheizung verlegt.“

Bei der Besprechung im späteren Hof der Kindertageseinrichtung, von links: Florian Reichl vom Bauamt, die Leiterin Tanja Stadler und Bürgermeister Erwin Baumgartner.

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4,6 Millionen Euro kostet das Bauprojekt, mehr als die Hälfte davon – rund 2,8 Millionen Euro – sind an Zuschüssen zu erwarten.

Die neue Kindergartenleiterin ist schon jetzt überzeugt von den Örtlichkeiten, kann sich schon sehr gut vorstellen, wie der ganze Komplex nach Fertigstellung aussehen wird. Bei einem Spaziergang habe sie sich schon etwas umgesehen, nennt die Nähe zur Siedlung über den Fürstenweg als sehr günstig, „und auch der Wald ist nahe“. Optimall also für Betätigungen der Kinder in der freien Natur.

Auch Baumgartner verteidigt den Standort, der im Laufe des Genehmigungsprozesses auch Kritiker auf den Plan gerufen hatte. Ein Kindergarten im Gewerbegebiet – das sahen einige als den falschen Standort an. Baumgartner jedoch verteidigt die Entscheidung: „Wo sonst in der Stadt hätten wir ein so großzügiges Areal gehabt, das sogar noch Erweiterungsmöglichkeiten zulässt?“ Reichl pflichtet ihm bei: „Die Fundamente des U-förmigen Baus sind so ausgelegt, dass die Gebäude bei Bedarf nach oben aufgestockt werden können. „Das Projekt ist weit in die Zukunft gedacht“, ergänzt Baumgartner und verweist auf die Baugebiete in der Gutenbergstraße mit seinen 26 Parzellen und das Baugebiet in der Birkenstraße, wo über 30 Wohneinheiten entstehen werden.

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„Neumarkt wird weiter wachsen“, blickt Baumgartner auf die Entwicklung der kommenden Jahre, in der die Bevölkerung von Neumarkt-St. Veit weiter ansteigen wird. Konkrete Zahlen dazu liefert das Hildesheimer Bevölkerungsmodell, das die Entwicklung bis 2045 berechnet. Die Daten für Neumarkt-St. Veit gehen von aktuell 6321 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2020) aus. In den nächsten fünf Jahren wird ein Anstieg auf 6540 Neumarkter prognostiziert, bis 2030 sogar eine Zunahme auf 6614 Einwohner, bevor die Kurve wieder sinkt.

Schnelltests in Schule und Kindergarten

Dass die Baumaßname rechtzeitig zum neuen Kindergartenjahr fertig wird, bezweifelt niemand. Zurückhaltender werden Vertreter von Stadt und Kindergarten, wenn es um die Hoffnungen auf einen geregelten Kindergartenbetrieb geht. Denn die Corona-Pandemie, da ist man sich einig, wird wohl auch im Herbst noch ein Wörtchen mitreden.

Die Stadt, so Bürgermeister Baumgartner, sei allerdings darum bemüht, optimale Voraussetzungen und maximale Sicherheit zu schaffen. Um den Betrieb in den Schulen in Kindertagesstätten zu gewährleisten, setzt die Stadt Neumarkt-St. Veit schon jetzt auf Schnelltests. Einmal pro Woche werden die Angestellten auf eine Corona-Infektion getestet, informiert Baumgartner. Apothekerin Christina Beckel und Sylvia Wegner vom gleichnamigen Pflegedienst führen diese Schnelltests durch.

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