Neumarkter Feuerwehrler mussten knapp 100 Mal ausrücken

Ehrungen für 20 und 25 Jahre Dienstzeit, von links: Vorsitzender Rudi Reichgruber, Martin Krüger, Christian Biberger, Andreas Schwertfeger vorne Bürgermeister Erwin Baumgartner, Florian Senftl, Anton Niedermeier und Kommandant Otto Sieber. Huber

Auch gesellschaftlich waren die Neumarkter gefordert – Vereinsausflug führt am 12. September in die Eisriesenwelt Hohenwerfen

Neumarkt--St. Veit – Die Neumarkt-St. Veiter Feuerwehr war 2019 stark gefordert. Kommandant Otto Sieber zählte 93 Einsätzen (Vorjahr 76), die sich aufgliedern in 16 Brandeinsätze – darunter sechs mit Fehlalarmierungen einer Brandmeldeanlage – fünf Sicherheitswachen und 72 Technische Hilfeleistungen.

Sieber berichtete auch über Maßnahmen zur Brandschutzerziehung mit den Kindergärten, der Grundschule und beim Ferienprogramm. In die Ausbildung seien 2417 Stunden investiert worden, für die Wartungspflege 585 Stunden, für Verwaltung 625 Stunden und für den Atemschutz, in der Schlauchwerkstatt und in der Kleiderkammer 763 Stunden. 5591 Gesamtstunden hätten wieder eine Steigerung bedeutet.

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Die Feuerwehr Neumarkt hat 44 Aktive (darunter fünf Frauen) und fünf Feuerwehranwärter (drei Mädchen, zwei Jungen), 33 passive und 548 fördernde Mitglieder sowie drei Ehrenmitgliedern. Summa summarum also 633 Mitglieder (Vorjahr 640).

Für eine Dienstzeit 20 Jahre aktiver Feuerwehrdienst wurde mit Urkunde Sieber Andreas Schwertfeger, Florian Senftl und Tobias Wegner ausgezeichnet. Auf 30 Jahre aktiven Feuerwehrdienst bringen es Christian Biberger, Martin Krüger und Andreas Haindlfinger. Nach 49 Jahren aktiven Feuerwehrdienst ausgeschieden ist Anton Niedermeier, der sich in all den Jahren für die Öffentlichkeitsarbeit und in einigen Vorstandsämtern, derzeit als Kassier, zur Verfügung gestellt hatte.

Fast 50 Jahre im aktiven Dienst

Christian Biberger berichtete von 13 Atemschutzträgern, die zahlreiche Ausbildungen und Übungen absolvierten und bei den Besuchen den Kindergärten und der Grundschule den Atemschutz vorführten. Über die Jugend sagte Stephan Bauer, dass der Nachwuchs bei Funkübungen und Gerätewartungen geschult wurde. In der Jahresplanung für 2020 stehen Wissenstest und Jugendleistungsspange sowie das 50-jähriger Gründungsfest der Jugendfeuerwehr am 26. September an.

Dem Gerätewart-Bericht von Andreas Schwertfeger war zu entnehmen, dass etwa 50 Gerätewartungen für Fahrzeuge, Aggregate, Pumpen und anderen Gerätschaften durchgeführt worden seien.

Kassenminus von 967 Euro

Kassier Anton Niedermeier wies auf ein Kassenminus von 967 Euro hin. Größere Ausgabeposten waren Ausbildungsförderung, Anschaffung von Vereinskleidung und Kauf von Ausrüstungsgegenständen. Festgelegt wurde der jährliche Beitrag für die fördernden Mitglieder von zehn Euro.

Vorsitzender Rudi Reichgruber erinnerte an 35 Vereinsaktivitäten. Wieder durchgeführt wird am 4. April die Aktion Ramadama. Der Vereinsausflug führt am 12. September in die Eisriesenwelt Hohenwerfen und in die Lokwelten Freilassing.

Dankes- und Lobesworte gab es von Bürgermeister Erwin Baumgartner, Feuerwehrreferent Michael Asbeck und von Kreisbrandmeister Christian Biberger.

Siegfried Huber

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