Neumarkt-St. Veit: Nachruf auf Matthias Asbeck

Neumarkt-St. Veit/Hörbering. – Die Landwirtschaft, die Blumen, sein Garten und die Bienen: Das waren die großen Leidenschaften von Matthias Asbeck, der im Alter von 89 Jahren verstorben ist.

Asbeck wurde am 25. Mai 1930 in Sägmühle bei Hörbering geboren und wuchs mit seinen drei Geschwistern auf dem elterlichen Christlhuber-Anwesen auf. Er arbeitete schon sehr früh auf dem Hof seiner Eltern fleißig mit und erlernte später auch den Beruf des Landwirts.

Im Oktober 1960 heiratete er die Landwirtstochter Ottilie Geltinger aus Imming. Mit ihr übernahm er nach der Heirat den elterlichen Betrieb in Sägmühle. Aus der glücklichen Ehe gingen die beiden Kinder Anna und Rita hervor, denen er immer ein fürsorglicher Vater war.

Matthias Asbeck war ein sehr gläubiger Mensch, der sonntägliche Kirchgang war für ihn eine Selbstverständlichkeit. Er war über 75 Jahre Mitglied der marianischen Männerkongregation, ebenso war er Mitglied bei den Rosenkranzbrüdern.

Der Verstorbene war mit Leib und Seele Bauer, auch dann noch, als er 1995 den Hof an seine Tochter Rita und Schwiegersohn Franz übergab.

Sein Familienglück war komplett als nacheinander die Enkel Elfriede, Josef, Manuela und Verena geboren wurden. Seine Urenkel Sebastian, Matthias und Florian zauberten ihm immer wieder ein Lächeln ins Gesicht.

Er liebte Blumen über alles, besonders seine vielen Dahlien, die er Jahrzehnte lang immer wieder Jahr für Jahr einpflanzte, um sich an der herrlichen Blütenpracht zu erfreuen. Ebenso große Freude hatte er an seinem großen Gemüsegarten und seinen beiden Forellenteichen.

Doch seine größte Leidenschaft waren seine Bienen. Mit viel Arbeit, Fleiß und Eifer zimmerte er sich seine drei Bienenhäuser ganz alleine und war unendlich stolz darauf. Er war Mitglied beim Imkerverein Hörbering sowie bei der Feuerwehr Hörbering.

Aber sein Leben hatte auch traurige Seiten. Groß war das Leid als seine Schwester Anna bereits 1964 mit nur 36 Jahren verstarb. 2010 musste er seinen Bruder Otto und 2016 seine Schwester Barbara zu Grabe tragen. Der schwerste Tag in seinem Leben war der 13. März 2015, als seine geliebte Ehefrau Ottilie nach fast 55 glücklichen Ehejahren verstarb.

Ganz langsam schlich sich dann auch bei ihm eine Krankheit ein, die einen Aufenthalt im Seniorenheim, auf Schloss Geldern in Zangberg, im April 2019 unumgänglich machte. Er wurde dort liebevoll umsorgt. Am Neujahrsmorgen schloss er dort ganz unerwartet für immer seine Augen, auf dem Friedhof in Hörbering fand er im Familiengrab neben seiner Ottilie seine letzte Ruhe.

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