Neumarkt-St. Veiter Freibadsaison kann beginnen: Jetzt fehlt nur noch das Hygienekonzept

Ginge es nach den beiden BademeisternHelmut Perzlmeier (vorne) und Andreas Schwertfeger (hinten) kann die Freibadsaison beginnen. Stadt Neumarkt-St. Veit

Die Stadt Neumarkt-St. Veit hat bereits mit Öffnung der Freibäder gerechnet und vorsorglich Becken gefüllt

Neumarkt-St. Veit– Die Becken sind voll, der pH-Wert passt und auch der Saugroboter zieht schon seine Bahnen in den beiden Schwimmbecken des Neumarkt-St. Veiter Freibads. Ginge es nach den beiden Bademeistern Helmut Perzlmeier und Andreas Schwertfeger kann die Freibadsaison beginnen.

Endlich eine Perspektive

Man ist in der Stadt froh darüber, dass es für die Freibäder in der Region nun eine Perspektive gibt, nachdem die bayerische Regierung gestern verlautete, dass die Bäder im Juni öffnen können. Noch bevor am Dienstag das Okay gegeben worden ist, waren sämtliche Vorbereitungen in der Rottstadt getroffen. Und Bürgermeister Erwin Baumgartner verrät: „Als es sich abgezeichnet hatte, dass es wohl auch in diesem Bereich Lockerungen geben wird, haben wir die Becken komplett gefüllt. Zugegeben auf gut Glück, aber da hatten wir wohl den richtigen Riecher!“

Stadt hat gepokert und Recht gehabt

Ganz leer seien die Becken ohnehin nicht gewesen, weil sie sich im Wintermodus befunden hätten. „Es muss immer Wasser drin sein, damit die Fliesen keinen Schaden nehmen! Dazu kann übrigens auch die Hitze im Sommer beitragen, wenn sich kein Wasser in den Becken befindet“, erklärt Baumgartner.

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Im nächsten Schritt soll nach Pfingsten, also am Dienstag, 2. Juni, der Vorverkauf für die Saisonkarten beginnen. Natürlich entsprechend verbilligt. „Eine Sommersaison dauert in der Regel vier Monate. Der Mai fällt schon mal raus. Wir haben also nur noch drei Monate, die Karten werden deswegen um ein Viertel billiger!“, kündigt Baumgartner an.

Erfrischende 16 und 18 Grad Celsius in den beiden Becken

Die Rahmenbedingungen stehen also bereits, die Stadt Neumarkt und auch die beiden Bademeister können sich also in den nächsten Tagen voll auf das Hygienekonzept stürzen und an dessen Umsetzung arbeiten. Weniger Besucher sind ein Thema sowie die Maskenpflicht beim Eintritt und am Ausgang. Und natürlich die Frage, ob das Platschbecken überhaupt geöffnet werden kann, da es sich nach Ansicht Baumgartner schwierig gestalten könnte, dort die Abstandsregel einzuhalten. Wohl bis Freitag wisse man Genaueres, meint Baumgartner.

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Sicher ist hingegen nur die Temperatur in den beiden größeren Becken. Die werden täglich wärmer. Das Schwimmerbecken hat bereits 18 Grad Celsius, das Attraktionsbecken erfrischende 16 Grad Celsius. „Bei Bedarf können wir natürlich noch nachheizen“, so Baumgartner.

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