Neumarkt-St. Veit: Wegen Corona liegt auch die Trachtensach‘ auf Eis

Der Heimatabend, bei dem die Trachtler ihre Musik- und Tanzgruppen vorstellen, fiel dieses Jahr leider aus. Auch Kirta und Theater gab es wegen Corona nicht. Und weil das Volksfest ebenfalls abgesagt worden ist, konnten sich die Trachtler auch beim Auszug nicht präsentieren (Bild).
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Der Heimatabend, bei dem die Trachtler ihre Musik- und Tanzgruppen vorstellen, fiel dieses Jahr leider aus. Auch Kirta und Theater gab es wegen Corona nicht. Und weil das Volksfest ebenfalls abgesagt worden ist, konnten sich die Trachtler auch beim Auszug nicht präsentieren (Bild).

Der Probenraum bleibt weiterhin geschlossen – Schule und Beruf haben Vorrang vor Pflege der Vereinsarbeit

Von Karlheinz Jaensch

Neumarkt-St. Veit– Für viele gesellschaftliche Höhepunkte in Leben der Stadt Neumarkt-St. Veit sorgte schon immer der Trachtenverein „Taubenbergler Stamm“. Seine Teilnahme mit der zahlreichen Trachtenjugend an Kirchen- oder Festzügen wie an Fronleichnam oder Volksfestauszug war alle Jahre eine „Augenweide“. Darauf musste die Bevölkerung schon verzichten. Nach einer Sitzung des Vereinsausschusses gab Vorstand Wolfgang Eckereder bekannt.

Fünf Monate ohne Platteln und Drahn

„Zwischenzeitlich sind mehr als fünf Monate vergangen, in denen keinerlei Tanz- und Plattlerproben stattfanden, keine Feste wie der Heimatabend, die Maiandacht mit Familienfeier, oder der Gedenkgottesdienstgehalten gehalten werden konnten.“ Für einen Verein, wie den Trachtenverein, eine entbehrungsreiche Zeit. „Denn auch der zwischenmenschliche Kontakt ist in dieser Zeit so ziemlich auf Null gefahren.“

Weder Kirta, noch Theater – Hoffnung auf den Advent

Die Corona Pandemie trift den Trachtenverein auch weiterhin: „Aufgrund der Pandemie und der dazu geforderten Auflagen, wie etwa das Einhalten des Abstandes und das Lüften im Probenraum, ist es uns auch weiterhin nicht möglich, Tanz- und Plattlerproben sinnvoll abzuhalten. Auch unsere Veranstaltungen, wie Kirtafest und Theateraufführungen im November müssen wir schweren Herzens absagen.“ Ob der Vereinsabend Mitte Oktober und die Adventsfeier Ende November stattfinden, sei auch eher unwahrscheinlich. „Entscheidend hierfür ist die weitere Entwicklung der Corona-Situation und wird kurzfristig vom Vereinsausschuss entschieden“, sagt Eckereder.

Hoffen auf Normalität

Gemeinsame Proben, gesellige Treffen sowie Festbesuche – das alles liege nicht in der Hand der Trachtler. „Sobald sich hier wieder die Möglichkeit ergibt, werden wir auch unser Vereinsleben auch wieder mit Leben ausfüllen“, verspricht Eckereder. Der Trachtenverein hofft, dass auch die Bevölkerung nach der Krise wieder an unseren Veranstaltungen zahlreich teilnimmt. „In diesem Sinne wünschen wir alle, bleibt’s gesund und bleibts dem Trachtenverein treu!“

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