UWG Neumarkt-St. Veit: Stehende Ovationen für Michael Asbeck

Geballte UWG-Power bei der Ehrung, von links:Die beiden Vorsitzenden der UWG Dr. Klaus Windhager und Peter Hobmaier, Stadtrat Emil Steinbach, Hans Kagerer, Altbürgermeister und Ehrenmitglied Rudi Berghammer, Ulrich Dahlberg, Hermann Huber und Bürgermeister Erwin Baumgartner. Enzinger

Erwin Baumgartner verabschiedet nicht seinen Stellvertreter, sondern einen Freund

Neumarkt-St. Veit – „Politik für unsere Bürger“ – daran habe sich in den 60 Jahren, die es die UWG Neumarkt-St. Veit bereits gibt, nichts geändert. Das betonte der Vorsitzende der UWG, Peter Hobmaier, bei der Feier dieses Jubiläums im Saal des Fruhmannhauses in Neumarkt-St. Veit.

Mit dem Gedächtnis eines Elefanten

Die UWG sei in all den Jahrzehnten kreativer Motor gewesen, die Stadt habe sich entwickelt, sich auf die Herausforderungen eingestellt. Einen dieser Motoren hob Dr. Klaus Windhager, langjähriger Vorsitzender des UWG-Ortsvereins, in seinem Blick auf die Chronik besonders hervor: Der Name Max Neumaier sei eng mit der UWG verbunden. „Ein gefürchteter Debattenführer mit dem Gedächtnis eines Elefanten!“ Er habe die UWG in den Anfangsjahren in die Spur gebracht. Stets habe die auch im Stadtrat ein gehöriges Wörtchen mitzureden, ging er dabei auf die jüngste Geschichte ein, als die Unabhängigen 2002 neun Stadträte stellten, sechs Jahre später sogar elf Sitze ergatterten und seit 2014 mit zehn Personen die Stadtpolitik mitbestimmen.

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Nicht zuletzt deswegen, weil sich stets Bürger gefunden hätten, die sich in den ehrenamtlichen Dienst der Stadt gestellt hätten, so Hobmaier, der an diesem Abend besonders verdiente Wegbegleiter ehrte. „Sie erhalten die UWG schon lange am Leben, weil sie sich einmischen, wo es nötig ist. Stets ist es uns gelungen, junge Nachrücker zu finden, die im Sinne unserer altgedienten Mitstreiter diese Arbeit weiterführen“ würdigte Hobmaier nicht nur die Verdienste von langjährigen Mandatsträgern im Stadtrat, sondern auch die Unterstützung im Verein. Emil Steinbach und Hermann Huber die viele Jahre lang auch im Stadtrat wirkten, ehrte Hobmaier, zusammen mit Bürgermeister Erwin Baumgartner für deren 30-jährige Mitgliedschaft in der UWG. 40 Jahre lang sind Dieter Eigl, Hubert Liebl, Ulrich Dahlberg und Hans Kagerer Mitglied.

Asbeck spricht über „meine schönste Zeit“

Den Anlass nutzte Bürgermeister Erwin Baumgartner, einem langjährigen Mitstreiter besonderen Dank auszusprechen. Denn sein Stellvertreter Michael Asbeck wird nicht mehr zur Wahl antreten, er würdigte das Wirken des Hörberingers, den er nicht in erster Linie als seinen Stellvertreter, sondern vielmehr als Freund würdigte. Und auch Asbeck, der mit lang anhaltendem stehenden Ovationen bedacht wurde, verhehlte nicht: „Die letzten zwölf Jahre waren meine schönste Zeit. Vor allem nach meinem Eintritt in den Ruhestand, weil ich dann noch mehr Zeit hatte, um mich den öffentlichen Aufgaben zu widmen.“

Berghammer sammelt weiter für die Chronik

Bei den Ehrungen Einer der Anwesenden im Saal bringt es bereits auf 50 Jahre: Rudi Berghammer kämpft schon seit fünf Jahrzehnten an vorderster Front der UWG, war 18 Jahre erster Bürgermeister und hat auch nach dieser langen Zeit das Interesse an seiner UWG verloren. Unmittelbar nach der Laudatio von Klaus Windhager, ließ er sich dessen Manuskript aushändigen. „Für meine Chronik“, verriet der 82-Jährige.

Auch die aufliegenden Wahlprospekte waren ein Fall für die Chronik, denn natürlich spielte auch die Kommunalwahl eine Rolle. Baumgartner stellte sich und die Stadtratskandidaten vor. Und auch der Landratskandidat der UWG, Ulli Maier, war gekommen, um zu gratulieren.

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