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Nachruf

Gisela Schön aus Neumarkt-St. Veit verstorben

Gisela Schön
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Gisela Schön
  • Karlheinz Jaensch
    VonKarlheinz Jaensch
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Begeisterte Helferin für das Neumarkter Schulmuseum

Neumarkt-St. Veit – Die Nachricht aus Mühldorf, dass Gisela Schön verstorben ist, löste in der Rottstadt bei vielen Trauer aus. Weit über 50 Jahre lebte die im schlesischen Oppeln Geborene in Neumarkt-St. Veit, wo sie nach der Vertreibung und den Wirren der Flucht ein Zuhause gefunden hatte.

Nach dem Besuch der Schule in Teising ging sie in die Mittelschule der Engleichen Fräulein in Altötting. Eine Lehre zur Einzelhandelskauffrau bei der Firma Loscher schloss sich an. 1961 heiratete sie den späteren Grundschulrektor Gerhard Schön und führte den Haushalt; zuerst in Haunzenbergersöll, später in Neumarkt. 1962 kam Sohn Norbert zur Welt. n Neumarkts Dichtersiedlung bezog die kleine Familie bald ein ihr eigenes Haus.

Die stets freundliche Frau pflegte guten Kontakt mit Nachbarn und gehörte einem netten Freundeskreis an, wobei sie ihrem Mann immer eine gute Stütze war.

Große Freude bereiteten ihr die beiden Enkelkinder, mit denen sie viel unternahm und die sie gerne besuchten.

In ihrem Leben vollzog sich eine völlige Änderung, als ihr Gatte, mittlerweile Rektor der Grundschule Niederbergkirchen, völlig überraschend ein halbes Jahr vor seiner geplanten Pensionierung im Dienst im Jahr 2000 verstarb.

Zunächst zog Frau Schön nach Mühldorf, wo ihr Sohn Norbert eine Herzarztpraxis führt. Sie wollte in der Nähe ihrer Enkel sein. Aber gerne nahm sie Gelegenheiten wahr, um ihre Freunde in der Rottstadt zu besuchen. Dabei machte sie sich als Helferin beim Team vom Schulmuseum nahezu unentbehrlich.

In letzter Zeit setzten ihr Krankheiten und Altersleiden zu. Immer seltener besuchte sie Neumarkt und sie stellte ihre Mitarbeit im Museum ein. Am 29. Juni schloss sie für immer ihre Augen.

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