Neumarkt-St. Veit: Nachruf auf Dr. Norbert Neumann

Dr. Norbert Neumann †

Neumarkt-St. Veit – Nach langer, geduldig ertragener Krankheit starb der Tierarzt Dr.

Norbert Neumann am 23. Februar wenige Tage nach seinem 67. Geburtstag.

Er wurde am 20. Februar 1953 als erstes von vier Kindern der Tierarztfamilie Dr. Helmut Neumann und dessen Frau Martha, der Tochter des Distrikt-Tierarztes Dr. Friedrich Fuchs, in Neumarkt-St. Veit geboren.

Nach dem Besuch der Grundschule in Neumarkt-St. Veit wechselte er auf das Gymnasium in Marquartstein, das er 1972 nach Erreichen der allgemeinen Hochschulreife verließ. Er nahm an der tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität das Studium auf und schloss es 1977 als damals jüngster promovierter Tierarzt Bayerns ab.

In den Folgejahren erwarb er sich als Assistenztierarzt umfangreiches Praxiswissen, insbesondere in der Pferdemedizin als Rennbahntierarzt in München-Daglfing.

1984 stieg er in die väterliche Tierarztpraxis als Ju niorpartner ein, die er zusammen mit seinem Bruder Helmut weiterführte. Ein Jahr zuvor hatte er die Tierärztin Dr. Claudia Paulitschke-Neumann geheiratet.

Sein ganzer Stolz war die im November 1988 geborene Tochter Julia, für die er ein liebevoller Vater war. Schwer traf ihn der Tod seiner Mutter, die im Dezember 1988 an einem Krebsleiden mit nur 62 Jahren verstarb. Ein weiterer Schicksalsschlag bedeutete der Tod des Vaters im August 1997.

Norbert Neumann galt als sehr geselliger Mensch, der gerne ausgedehnte Reisen mit seiner Familie unternahm. Eine Reise führte ihn sogar bis nach Alaska.

In seiner Freizeit liebte er im Winter das Skifahren, mit dem er in seiner Gymnasialzeit begonnen hatte, und im Sommer spielte er Tennis. Seine aufgeschlossene und zuvorkommende Art schätzten alle seine Freunde, die er gerne auf Mottopartys einlud. Bei Kindergeburtstagen überraschte er Jung und Alt mit Zauberkunststücken.

Vor mehr als zehn Jahren suchte ihn eine unheilbare Krankheit heim, die er und seine Ehefrau Claudia sowie seine Tochter Julia geduldig ertrugen. Die letzten Jahre lebte er zurückgezogen im Pflegeheim St. Josef. Dort fand sein Leidensweg ein ruhiges und friedliches Ende. nz

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