Neumarkt-St. Veit: Nachruf auf Barbara Hemm

Barbara Hemm †

Neumarkt-St. Veit – Nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb die Neumarkt-St.

Veiterin Barbara Hemm im Alter von 88 Jahren. Eine große Trauergemeinde nahm Abschied in der Kirche von Sankt Veit und begleitete sie auf ihrem letzten Weg zum neuen Friedhof. Pfarrer Franz Eisenmann und Pastoralreferentin Marianne Scholz zelebrierten die würdige Trauerfeier.

„Beibl Betty“, wie sie genannt wurde, kam als Tochter von Engelbert und Barbara Amann am 2. Dezember 1931 zur Welt. Zusammen mit ihrem älteren Bruder wuchs sie auf dem elterlichen Anwesen in Furth – heute Straß – auf. Nach der Schule wollte sie eigentlich den Beruf der Schneiderin erlernen, aber bereits 1947 verstarb ihr Vater, und Tochter Bärbel musste zu Hause auf dem Hof mitarbeiten.

Mit 23 Jahren, im Mai 1954, heiratete sie Alois Hemm aus Rothenwöhr. Mit ihm übernahm sie das elterliche Anwesen. Zwei Söhnen und einer Tochter schenkte sie das Leben und war ihnen eine gute Mutter.

1983 musste sie ihren Mann zu Grabe tragen. Auch nach der Übergabe des Hofes an ihren Sohn Alois arbeitete sie noch fleißig in der Landwirtschaft mit. Den Garten und die Hühner versorgte sie liebevoll und pflegte als Hobby das Reisen. Der eifrigen Kirchgängerin war der sonntägliche Rosenkranz in Teising sehr wichtig.

Viel Freude machten ihr die vier Enkelkinder, besonders glücklich war sie, dass sie noch an der Hochzeit ihrer Enkelin Heidi teilnehmen konnte. nz

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