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Debütroman der VHS-Leiterin

„Dark Brightness – Neu geboren“: Neumarkt-St.Veit hat mit Brigitte Häglsperger eine neue Buchautorin

„Dark Brightness“. So heißt das erste Buch, das Brigitte Häglsperger geschrieben hat. Der Erstlingsroman handelt von vergehender Liebe und der Möglichkeit des Neuanfangs. Weitere Bücher sollen folgen.
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„Dark Brightness“. So heißt das erste Buch, das Brigitte Häglsperger geschrieben hat. Der Erstlingsroman handelt von vergehender Liebe und der Möglichkeit des Neuanfangs. Weitere Bücher sollen folgen.
  • Karlheinz Jaensch
    VonKarlheinz Jaensch
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Am 9. November kam der Debütroman „Dark Brightness – Neu geboren“ der Neumarkterin Brigitte Häglsperger unter dem Pseudonym Bridget Lionhill auf den Markt, und gespannte Interessenten konnten ihn bei Schreibwaren Stecher erwerben. Dort war er bereits vorerst vergriffen.

Neumarkt-St.Veit – Das ist ein Erfolg, wie ihn sich die 40-jährige gelernte Bürokauffrau und derzeitige Geschäftsstellenleiterin der VHS Neumarkt-St.Veit für ihren Roman nicht hat träumen lassen. Die OVB Heimatzeitungen fragten die neue Autorin nach ihren Motiven, Vorstellungen und Arbeitsweisen.

Die wohl brennendste Frage ist: Wovon handelt Ihr Buch?

Brigitte Häglsperger: In meinem Buch geht es nicht nur um die Liebesgeschichte zweier Personen, sondern auch um vergehende Liebe und die Möglichkeiten eines Neuanfangs. Es wirft die Frage auf, wie weit man sich für den „Treueschwur für die Ewigkeit“ verbiegen darf, und ab wann man sich selbst verliert. Das Thema ‚toxische Partnerschaften‘ bekommt mittlerweile immer mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und wird zu Beginn der Geschichte etwas aufgegriffen. Ein zweites großes Thema kann ich nicht direkt benennen, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten. Auf jeden Fall sollen diese Themen zwar Lesegenuss bieten, aber auch ein wenig zum Nachdenken und Hinterfragen anregen.

Sind da vielleicht autobiografische Tendenzen enthalten?

Häglsperger: Eigentlich nicht. Lediglich die Hauptprotagonistin hat ein paar meiner Vorlieben mit auf den Weg bekommen. Zum Beispiel ihre Liebe zum Meer und zu Sternennächten sowie ihr ausgeprägter Familiensinn.

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Wie sind Sie eigentlich zum Schreiben gekommen?

Häglsperger: Kaum konnte ich lesen, fand ich Gefallen an der Fantasiewelt, die mir Bücher bieten. Auch liebte ich es schon früh, Geschichten oder Gedichte zu Papier zu bringen. Überhaupt fällt es mir leichter, mich über das geschriebene Wort auszudrücken. Darum schreibe ich noch gerne Karten, Briefe und Gedichte an Menschen, denen ich etwas nicht Alltägliches sagen möchte.

Als Teenager hatte ich die Idee, ein Buch zu schreiben. Nach dem dritten Kapitel gab ich auf. Dann kam Familie mit Kindern. Erst als unsere Jüngste immer selbstständiger wurde, blieb mir wieder mehr Zeit zum Lesen, und plötzlich kam auch der Wunsch nach einem eigenen Buch wieder hervor. Als sich dann eine Geschichte in meinem Kopf zusammenfügte und mir keine Ruhe mehr ließ, wusste ich, dass es Zeit wird einen neuen Anlauf zu starten.

Haben Sie irgendwo Hilfe gefunden?

Häglsperger: Ein Buch zu schreiben, hört sich im ersten Moment simpel an. Was wirklich dahintersteckt, kristallisiert sich erst nach und nach heraus, je mehr man in die Autorenwelt eintaucht. Zuerst war da einfach nur der Gedanke, ich schreibe eine Geschichte. Innerhalb von etwa zwei Monaten stand die Rohfassung und ich begann euphorisch Verlage und Agenturen anzuschreiben. Blauäugig erwartet man, dass man begeistert und mitreißt.

Wie blauäugig das war, wird mir immer wieder bewusst, wenn ich meine Urfassung hervorkrame und noch einmal drin schmökere. Seither ist meine Geschichte gewachsen und gereift und ich als Autorin mit. Meine Familie und gute Freunde waren mir als Testleser eine große Hilfe.

Werden Sie weitere Bücher schreiben?

Häglsperger: Ich habe bereits zwei halbfertige Projekte in der Schublade liegen. Allerdings ist momentan privat und beruflich viel los und ich bin schon seit Wochen nicht mehr zum Schreiben gekommen. Aber ich möchte auf jeden Fall daran weiterarbeiten. Das eine Projekt wäre eine Fortsetzung von ‚Dark Brightness‘. Die zweite Geschichte ist eine Liebesgeschichte, die in England spielt.

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