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Win-Win-Situation

Neumarkt-St. Veit hängt sich an den Landkreis dran: Bald freie Fahrt für Radweg bis Buchet?

Bis zur Einmündung in die Sankt-Veiter-Straße noch auf der Straße, danach soll es einen Radweg geben: Die Stadt Neumarkt schließt sich der Planung des Landkreises für die Kreisstraße an und will Fördermittel abschöpfen.
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Bis zur Einmündung in die Sankt-Veiter-Straße noch auf der Straße, danach soll es einen Radweg geben: Die Stadt Neumarkt schließt sich der Planung des Landkreises für die Kreisstraße an und will Fördermittel abschöpfen.
  • Josef Enzinger
    VonJosef Enzinger
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Der Landkreis Mühldorf plant den Ausbau der Kreisstraße MÜ4 in Neumarkt-St. Veit. Die Stadt will das nutzen, um die Planung eines Radweges entlang der Straße voranzutreiben. Das hat auch finanzielle Gründe – und die Gelegenheit ist gerade günstig.

Neumarkt-St. Veit – Ein Geh- und Radweg von der Sankt-Veiter-Straße bis nach Buchet: Dieses Ziel scheint ein Stückchen näher gerückt zu sein, nachdem das Landratsamt in Mühldorf angekündigt hat, dass die Kreisstraße MÜ 4 beziehungsweise die Weiherstraße ausgebaut wird.

Die Stadt Neumarkt-St. Veit sieht damit die Chance, entlang dieser Straße einen Geh- und Radweg zu realisieren und kann dabei Bundesmittel abrufen. Bereits in der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses wurde darüber diskutiert. Bürgermeister Erwin Baumgartner (UWG) informierte im Zuge der Debatte über Schutzstreifen für Radfahrer im innerstädtischen Bereich darüber, dass ein solcher Radweg entlang der Weiherstraße voraussichtlich förderfähig wäre.

Mittel aus dem Sonderprogramm

Baumgartner bezog sich dabei auf Aussagen der Regierung von Oberbayern, wonach der Bund Mittel aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ für solche Baumaßnahmen zur Verfügung stellt. Die dafür geforderten Antragsunterlagen sollten neben einer Entwurfsplanung auch ein Sicherheitsaudit enthalten.

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Die Vision: Ein durchgängiger Radweg bis nach Mühldorf

Schon im Bauausschuss hatte Baumgartner betont, dass der Geh- und Radweg von der Einmündung der Sankt-Veiter-Straße bis nach Buchet ein wichtiger Schritt sei, um die Verbindung über Niedertaufkirchen nach Mühldorf herzustellen.

Im Zuge des Radwegebaus erwähnte Baumgartner die Möglichkeit, den Weg auch von der Hörberinger Straße bis zur Rottbrücke, so wie ihn einst die SPD gefordert hatte, zu bauen. „Wir schließen uns jetzt der Planung des Landkreises an und versuchen, die dafür nötigen Grundstücke zu bekommen.“

Gremium fällt erst einmal einen Maßnahmenbeschluss

Mit dem Maßnahmenbeschluss, der zunächst im Bauausschuss und dann auch im Stadtrat ohne Gegenstimme befürwortet wurde, haben sich die Gremien zunächst für den Bau des Geh- und Radweges von der Einmündung der Sankt-Veiter-Straße bis nach Buchet 1 ausgesprochen. Allerdings alleine auf Grundlage der voraussichtlichen Förderung nach dem Sonderprogramm „Stadt und Land“.

Auch Hörbering wurde besprochen – doch dafür gibt es keinen Zuschuss

In puncto Radwegebau hat die Stadt auch den Weg entlang der Rott nach Hörbering bei der Regierung von Oberbayern angefragt. Die machte aber keine Hoffnung auf eine baldige Lösung, die aufgrund einer Förderung erfolgen könnte. Die Kriterien dort seien um einiges strenger als bei anderen Förderprogrammen, lautete die Antwort der Regierung.

Radweg nach Hörbering müsste ganzjährig befahrbar sein

So müsse der Radweg bau- und verkehrstechnisch einwandfrei und ganzjährig befahrbar sein. Außerdem müsste er vom Winterdienst betreut werden. „Ein unversiegelter Radweg, wie derzeit der Rottweg, ist aus Sicht der Regierung unmöglich förderfähig und müsste zwingend asphaltiert sein“, ließ die Regierung wissen.

Keine Geld für unversiegelten Weg

Nicht die einzige Entscheidung in den vergangenen Tagen zugunsten von Radfahrern in der Gemeinde. Einstimmig hatte der Bauausschuss entschieden, dass beim Landratsamt und beim Straßenbauamt ein Schutzstreifen entlang der übergeordneten Straßen – Kreis- und Staatsstraßen – beantragt werden soll. Auch die Ortsstraßen waren diskutiert worden, sie blieben aber ohne Beschluss.

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