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Neumarkter Verein lockt weit über 1000 Besucher an

Gmiadlichkeit? Beim Gründungsfest geht der Punk ab

Zuletzt gönnte sich die Vorstandschaft ebenfalls eine „gmiatliche“ Maß: Nico Obergrußberger, Anna Stefani (Schriftführerin), Katja Niederreiter (Kassiererin), Kilian Wimmer, Lukas Dietrich (Vorsitzender), Patrick Degenbeck und Tobias Beck (von links).
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Zuletzt gönnte sich die Vorstandschaft ebenfalls eine „gmiadliche“ Maß: Nico Obergrußberger, Anna Stefani (Schriftführerin), Katja Niederreiter (Kassiererin), Kilian Wimmer, Lukas Dietrich (Vorsitzender), Patrick Degenbeck und Tobias Beck (von links).
  • Karlheinz Jaensch
    VonKarlheinz Jaensch
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Der Verein „Neumarkter Gmiadlichkeit“ will ganz groß herauskommen“, titelten die OVB Heimatzeitungen nach der ersten Jahresversammlung des Vereins, der sich erst kurz vorher gegründet hatte. Nun wurde das Gründungsfest gefeiert. Wir berichten, was so alles passiert ist.

Neumarkt-St.Veit – Feiern, Essen und Trinken fasste der Vorsitzende Lukas Dietrich damals ihre Ziele zusammen und versprach bei der Versammlung, in zwei Monaten ein großartiges Gründungsfest zu veranstalten. Nun hat das Fest tatsächlich stattgefunden und es lief so ab, wie es sich die Vorstandschaft vorgestellt hatte.

Das Bier floss den ganzen Tag. Es war immer zu tun.

Weit über tausend Jugendliche pilgerten zu den Rottwiesen in Lamprechten, wo zwischen freigemähten Parkplätzen ein großes Zelt stand. Außer Schanktheken waren dort eigentlich keine Möbel zu sehen. Auch außerhalb waren nur Bars für ein „gmiatliches“ Trinken vorbereitet.

Ganz viele junge Leute in Vereinsshirts standen zudem bereit, um flüssigen Nachschub unverzüglich liefern zu können. Auf 165 ist der Mitgliederstand mittlerweile schon angewachsen, fast alle von ihnen schienen helfend bereit zu sein.

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Jubel, Trubel, Heiterkeit: Rund 1200 Gäste feierten bei der großen Zeltdiscoparty „Back to 2019“ zum Gründungsfest der „Neumarkter G’miadlichkeit“.

Als dann der DJ von MM-pro Eventtechnik seine Anlage einschaltete, ging auch gleich der Punk ab. Sechs Stunden lang herrschte die Form von Gemütlichkeit, wie sie die Jugend heute versteht und auch will.

Festbesucher feierten fröhlich aber friedlich

Nach zweijähriger Askese feierten die jungen Leute besonders freudig , aber dennoch friedlich. „Es war eine Disco ohne ärgerliche Vorkommnisse. Alles verlief fröhlich und friedlich. Und wir Veranstalter hielten uns auch an alle Regeln und Vorschriften“, erklärte der Vorsitzende des Vereins, Lukas Dietrich, zufrieden.

Ach ja, Sonntag! Nachdem der Samstag für Aufräum- und Einräumarbeiten verwendet worden war, fand am Sonntagvormittag zunächst ein Weißwurstfrühschoppen statt, den die Neumarkter Stadtkapelle schwungvoll musikalisch gestaltete. Die Landjugenden und Vereinsjugenden der Rottstadt gestalteten mit, indem sie – an zweistöckigen Tischen vor der Bühne stehend – die flotten Melodien der Stadtkapelle mitsangen. Das ging so, bis die Elterngeneration der „Gmiatlichen“ – der Rauchclub Qualm – mit der „Gulaschkanone“ anrückte und leckere Braten und Gegrilltes zu Mittag anbot.

Beim Frühschoppen hatte der dreieinhalbjährige Adrian, Sohn des Instrumentenbauers Ecker, bei der Stadtkapelle seinen ersten Auftritt..

Lange Warteschlangen beim Essen

Die hungrigen Besucher, jetzt waren auch die älteren Neumarkter als Gäste erschienen, nahmen lange Zeiten in der Warteschlange in Kauf, bis sie verköstigt werden konnten. Rund 600 Essen werden es gewesen sein, deren Verkauf auch bei vielen Helfern nicht nur „Ruck-zuck“ vonstatten geht. Aber das Warten hatte sich schließlich für alle gelohnt.

Beim Mittagessen waren das Zelt – und Außenanlage – sehr gut besetzt.

Fröhlichkeit war kein Ende gesetzt

Ab halb eins übernahmen die „Bergdachsen“ das Kommando auf der Bühne. Man kann sagen, der Punk ging wieder ab; nur eine Etage höher. Auf den Tischen stehend sangen, sprangen und schunkelten die Gäste, der Fröhlichkeit war kein Ende gesetzt. Die Vorstandschaft der Gmiadlichkeit war am Ende mehr als zufrieden.

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