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Diskussion um den Gehweg

Neues Muster der Pflastersteine am Johannesplatz von Neumarkt-St. Veit wirft Fragen auf

Anfang der Woche wurde der Johannesplatz asphaltiert.Der Asphalt dient als Unterbau für den künftigen Fahrbahnbelag aus gebunden verlegten Granitplatten. Links zu sehen die letzten Reste des Klinkerbelags, den es nach Abschluss der Sanierungsmaßnahme nicht mehr geben wird.
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Anfang der Woche wurde der Johannesplatz asphaltiert. Der Asphalt dient als Unterbau für den künftigen Fahrbahnbelag aus gebunden verlegten Granitplatten. Links zu sehen die letzten Reste des Klinkerbelags, den es nach Abschluss der Sanierungsmaßnahme nicht mehr geben wird.

Weil der Gehweg am Johannesplatz offensichtlich anders aufgebaut wird als am restlichen Stadtplatz, gab es jüngst eine Diskussion im Neumarkter Stadtrat. Denn der Gehweg sei um circa sechs Zentimeter höher als der Fahrbahnbelag beziehungsweise die Parkplätze. 

Von Josef Enzinger und Jan Dalhoff

Neumarkt-St. Veit – Warum werden die Pflastersteine anders im Gehweg im Bereich des Johannesplatz anders verlegt als am restlichen Stadtplatz? Das wollte SPD-Stadtrat Ulrich Geltinger in der jüngsten Stadtratssitzung von Neumarkt-St. Veit wissen.

Konkret geht es Ulrich Geltinger um den Aufbau des Gehweges, der anders ausgeführt wird, als es am übrigen Stadtplatzes der Fall ist. Natascha Engelmann, die Leiterin des Bauamtes im Neumarkt-St. Veiter Rathaus, erläuterte den aktuellen Sachverhalt. Als Grund für die unterschiedliche Gestaltung führte sie an, dass dieser Bereich nicht von Fahrzeugen genutzt werde.

Gehweg ist am Johannesplatz höher

Der Gehweg sei um circa sechs Zentimeter höher als der Fahrbahnbelag beziehungsweise die Parkplätze. Hintergrund der unterschiedlichen Höhenniveaus ist, dass man eine Abgrenzung sicherstellen möchte. Am restlichen Stadtplatz sei der Gehweg so beschaffen, dass auch Fahrzeuge darüber fahren könnten.

Geltinger beließ es nicht alleine bei der Frage nach der Gestaltung des Johannesplatzes, er verteilte auch Lob. Er sei erfreut darüber, dass aktuell die Sanierungsarbeiten gut vorankämen. In der Tat wurden in der vergangenen Woche im Baufeld D – das ist der Bereich von der Baumburggasse bis zur Stadtapotheke – die Pflasterarbeiten der Parkplatzflächen und des Gehwegs weitestgehend abgeschlossen.

Das Verlegungsmuster amJohannesplatz unterscheidet sich deutlich von dem am Stadtplatz.

Sanierungsarbeiten kommen gut voran

Als Nächstes stand die Pflasterung des Brunnenplatzes an. Dort ist die Einfassung des oberen Brunnens bereits aufgebaut, und die vier Bäume wurden bereits gepflanzt. Im Anschluss werden auch die zwei Bäume am Johannes-platz eingepflanzt. „Die zwei restlichen Bäume vor der Sparkasse und der Stadt-Apotheke sollen im Oktober gesetzt werden“, heißt es seitens der Stadt.

Auch die Sanierung des Johannesplatzes macht Fortschritte. Nördlich der Kirche waren bereits in der vergangenen Woche bereits die Granitleistensteine gesetzt, die später den Übergang zwischen Gehweg und Fahrbahn bilden. Der Fahrbahnbereich wurde bereits Anfang dieser Woche asphaltiert. „Der Asphalt dient als Unterbau für den künftigen Fahrbahnbelag aus gebunden verlegten Granitplatten. Die sind ähnlich den Granitplatten der Gehwege im restlichen Stadtplatz, jedoch in einem kleineren Steinformat“, teilt die Stadt mit.

Gesamtkosten bei rund 6,55 Millionen

Südlich der Kirche haben die letzten Arbeiten der Leitungsbauer in diesem Baufeld stattgefunden. Laut Bauzeitenplan sollte die Bauphase nördlich der Kirche bis zur Kalenderwoche 41, also bis Mitte Oktober abgeschlossen sein. Danach wird Baufeld G in Angriff genommen.

Die Radlsaison neigt sich zwar dem Ende entgegen. Doch die Anlehn- und Absperrbügel für Fahrräder werden sicher gut ankommen. Sie wurden in der vergangenen Woche montiert.

Das ist der übrige Teil des Johannesplatzes, südlich der Kirche, wo dann bis einschließlich der 47. Kalenderwoche, also Ende November, der Belagsrückbau beziehungsweise die Belagserneuerung erfolgt sein soll. Läuft alles weiterhin nach Plan, soll die Sanierungsmaßnahme noch vor Heilig Abend abgeschlossen sein.

Insgesamt kostet die Stadtplatzsanierung voraussichtlich 6,55 Millionen Euro (Stand Juli 2022). Als Förderung erhält die Stadt Neumarkt-St. Veit durch die Städtebauförderung rund 4,52 Millionen Euro. Vor einem Jahr noch war man von 5,9 Millionen Euro Gesamtkosten ausgegangen.

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