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„Gmiadlichkeit“ hat viel vor

Neuer Verein „Neumarkter Gmiadlichkeit“ gegründet: Mehr Angebote für Jugendliche in Neumarkt-St.Veit

Bei der Gründungsversammlung: Sie haben den Verein „Neumarkter Gmiadlichkeit“ aus der Taufe gehoben: Kilian Wimmer (Beisitzer), Anna Stefani (Schriftführerin), Katja Niederreiter (Kassiererin), Nico Obergrußberger (Beisitzer), Lukas Dietrich (Vorsitzender), Johannes Heimerl (Stellvertreter), Tobias Beck (Beisitzer), Moritz Heizinger (Beisitzer) und Patrick Degenbeck (Beisitzer/von links).
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Bei der Gründungsversammlung: Sie haben den Verein „Neumarkter Gmiadlichkeit“ aus der Taufe gehoben: Kilian Wimmer (Beisitzer), Anna Stefani (Schriftführerin), Katja Niederreiter (Kassiererin), Nico Obergrußberger (Beisitzer), Lukas Dietrich (Vorsitzender), Johannes Heimerl (Stellvertreter), Tobias Beck (Beisitzer), Moritz Heizinger (Beisitzer) und Patrick Degenbeck (Beisitzer/von links).
  • Harald Schwarz
    VonHarald Schwarz
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Den Gedanken, einen eigenen Verein zu gründen, trägt Lukas Dietrich schon länger mit sich herum. Er und seine Freunde sind zwischen 18 und 20 Jahren alt und haben jetzt den Verein „Neumarkter Gmiadlichkeit“ gegründet, um für Jugendliche in und um Neumarkt ein besseres Freizeitangebot zu schaffen.

Neumarkt-St.Veit – Sie sind zwischen 18 und 20 Jahren alt und kennen sich teilweise bereits seit ihrer Kindergartenzeit. Jetzt haben sie den Verein „Neumarkter Gmiadlichkeit“ gegründet, um für Jugendliche in und um Neumarkt-St. Veit ein besseres Freizeitangebot auf die Beine zu stellen.

Dabei wollen sie nicht nur Junge Menschen als Mitglieder. „Jeder – egal welchen Alters – ist willkommen“, sagt Lukas Dietrich. Er ist der Vorsitzende und seine Vorstandskollegen sagen einhellig, dass er auch „die treibende Kraft“ bei der Vereinsgründung war. Alle sind auch bereits in anderen Vereinen aktiv; sei es der Rauchclub, die EC Schpana, die Neumarkter Buam, die Landjugend Tegernbach, die Fußballer, die Rottalia oder der Musikverein. Insgesamt gibt es rund 70 Vereine im Stadtgebiet, ist von der Stadtverwaltung zu erfahren.

Den Gedanken, einen eigenen Verein zu gründen, trägt Dietrich schon seit einiger Zeit mit sich herum. „Vor rund eineinhalb Jahren haben wir überlegt, einen Ableger des Rauchclubs für Jüngere ins Leben zu rufen“, so Dietrich. Doch dann haben sich die Freunde entschieden, doch lieber einen eigenen Verein zu gründen. „Zwei Vereine bedeutet doppelt so viele Veranstaltungen“, ist die bestechende Logik von Beisitzer Nico Obergrußberger.

Es sei den älteren Herren des Rauchclubs zudem nicht so zu vermitteln gewesen, dass sie neue, frische Ideen einbringen wollen ergänzt Beisitzer Patrick Degenbeck.

Ein Ziel ist es, nicht nur Veranstaltungen für Jugendliche zu organisieren, sondern Jugendliche auch in die Vereinsarbeit einzubinden. „Viele Junge wollen eben nicht in der Landjugend aktiv werden“, weiß Katja Niederreiter, die sich bei „Gmiadlichkeit“ um die Finanzen kümmert.

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Doch sie scheinen sich bei dem neuen Verein gut aufgehoben zu fühlen. Am 10. September hatten sich die neun Freunde zur Gründungsversammlung des Vereins getroffen. „Innerhalb kürzester Zeit ist der Verein mittlerweile auf 87 Mitglieder angewachsen“, freut sich der Vorsitzende Lukas Dietrich. Er hat es sich angewöhnt, wenn er und seine Freunde weggehen, immer einen Ordner mit Aufnahmeanträgen dabei zu haben. „Zum einen kennen uns sowieso viele Leute in und um Neumarkt-St. Veit, zum anderen hat sich die Vereinsgründung bereits herumgesprochen“. Das Alter der Mitglieder liegt derzeit zwischen sechs und 81 Jahren.

Erster großer Auftritt soll das eigene Gründungsfest sein

Aktuell arbeite man zum einen daran, die Gemeinnützigkeit zu bekommen. Zum anderen ist für den Mai 2022 ein Gründungsfest geplant. Und die Organisation halte sie ganz schön auf Trab. Es sei eine Zeltdisco und ein Festsonntag geplant verrät Schriftführerin Anna Stefani. „Wir sind schon voll in den Planungen. Da ist es gut, dass wir ein gutes Netzwerk zu anderen Vereinen haben“. Sie haben sich auch bereits auf eine einheitliche Vereinskleidung geeinigt, wobei sie das Logo selbst entworfen haben. Das Untere Tor in Neumarkt-St. Veit haben sie bewusst mit in das Logo einbezogen. Da war einmal das Jugendzentrum untergebracht. Das kann vielleicht mal eine Art Vereinsheim werden, sinniert Lukas Dietrich, ergänzt aber auch, dass das Zukunftsmusik ist.

Viel Begeisterung bei den Machern von „Gmiadlichkeit“

Wenn das Gründungsfest erfolgreich organisiert ist, dann wollen sich die Freunde der „Gmiadlichkeit“ auch um die Organisation weiterer Veranstaltungen kümmern: So haben sie bereits an eine Weihnachtsfeier, eine Faschingsparty, ein Sommerfest sowie ein Bierpongturnier gedacht. Dabei ist ihnen wichtig, dass dies Veranstaltungen sind, die für alle, die Interesse haben, offen sind, versichert Vorsitzender Dietrich.

Glühweinstand und Vereinsausflug

Zusätzlich können sie sich auch alle zwei Jahre einen Vereinsausflug sowie „zwischendurch auch kleinere Sachen, was halt so ansteht“ vorstellen, meint Johannes Heimerl. So hatte der Verein auch über einen Glühweinstand nachgedacht, aber noch keine Genehmigung bekommen. Die aktuelle Coronalage wird dieses Vorhaben wahrscheinlich sowieso auf Eis legen. Den Enthusiasmus und die Begeisterung der Macher des neuen Vereins wird das aber nicht bremsen.

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