Markus Hochheimer freut sich, Egglkofens neuer Pfarrer zu sein - wegen des Dialekts

Er ist Löwenfan und kennt die Tiefen des Lebens durchaus: der neue Egglkofener Pfarrer Markus Hochheimer. Er freut sich aber auch auf die Pfarrei, weil es hier viele engagierte und rührige Menschen gebe.
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Er ist Löwenfan und kennt die Tiefen des Lebens durchaus: der neue Egglkofener Pfarrer Markus Hochheimer. Er freut sich aber auch auf die Pfarrei, weil es hier viele engagierte und rührige Menschen gebe.
  • Karlheinz Jaensch
    vonKarlheinz Jaensch
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Der neue Pfarrer von Egglkofen, Markus Hochheimer, hat seine neue Pfarrei mit der Expositur Wiesbach schon vor dem offiziellen Dienstantritt am 1. September kennengelernt und wohl auch schon lieb gewonnen.

Egglkofen – Am Dienstag, 18. August, hielt er seine erste Messe in der Expositurkirche Wiesbach und tags darauf in seiner Ortskirche Maria Himmelfahrt.

Die Gottesdienste an den darauffolgenden Sonntagen übernahm er ebenfalls in seiner Umzugszeit.

Zwischendurch hielt er aber auch noch die Verbindung zu seinen früheren Kaplan- beziehungsweise Vikar-Stellen. In Gangkofen taufte er ein Kind, dessen Eltern er drei Jahre zuvor in Münchsdorf bei Arnstorf getraut hatte; und in der Kappl-Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit bei Waldsassen feierte er für eine gebürtige Waldsassenerin die kirchliche Trauung, die mit einem Bad Neualbenreuther Unternehmer den Bund fürs Leben schloss.

Begeistert von den Helfern der Pfarrei

Vor allem aber ist er begeistert von den Helfern in der neuen Pfarrei. „Mit diesen engagierten und rührigen Leuten kann man gut zusammenarbeiten. Hier wird bayrisch geredet und hier ist Bayern halt noch Bayern“, freut sich der Gottesmann.

Geboren wurde Markus Hochheimer im oberpfälzischen Cham als erster von zwei Söhnen. Seine Mutter ist eine Landwirtstochter, sein Vater Versicherungsbeamter.

im Büro Fotos Jaensch

Nach dem Abschluss der Maristen-Realschule in Cham erlernte Markus Hochheimer zunächst den Beruf des Einzelhandelskaufmanns und übte diesen auch neun Jahre lang aus. Er durchlebte in dieser Zeit mehrere Enttäuschungen und Krisen, und, wie er sagt, es bestand für ihn durchaus die Gefahr „abzurutschen“. Er kennt also auch Tiefen in seinem Leben.

Charismatische Erneuerung half

Sein Lebensweg änderte sich nach der Begegnung mit der „Charismatischen Erneuerung“. Hier lernte er einen vorbildlichen Priester kennen, der schon als Missionar in Australien gewirkt hatte. Dieser half ihm bei der Suche nach Gott und nach der Wahrheit.

Es folgten etliche Vertiefungsseminare, die dazu führten, dass er sich im Jahr 2007 ins Priesterseminar Regensburg einschrieb und im Dritten Bildungsweg im Bischöflichen Studium Rudolphinum in Regensburg das Priesteramt erlernte.

Wissen über den Glauben stärken

Seine Praktikumsstelle im Pastoralkurs war Roding, seine erste Kaplanstelle Gangkofen. Die Primiz hielt er im Jahr 2014 in Grafenkirchen. Es war am Vormittag des Tages, an dessen Nachmittag Deutschland in Brasilien Fußballweltmeister wurde. Nicht nur deswegen glaubt der begeisterte Löwenfan an Wunder.

Seine Aufgabe in der Pfarrei Egglkofen sieht der Priester darin, „das Wissen über den eigenen Glauben zu stärken“ und als Seelsorger offen zu sein für alle, die der Hilfe bedürfen. Und dabei will er alles mit seinen Gläubigen zusammen machen und einer von ihnen sein.

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