Neue Wohnungen sind das Wichtigste - So will Kerstin Schreyer Schwerpunktet im Bausektor setzen

Eine Erinnerung an Neumarkt-St. Veit: Ortsvorsitzender Michael Kulhanek überreicht Ministerin Kerstin Schreyer nach ihrem Besuch ein Geschenk zusammen Landratskandidat Max Heimerl und Bezirksrätin Claudia Hausberger. Jaensch

CSU-Bauministerin besucht Neumarkt-St. Veit und spricht vor allem über soziale Themen. Dabei wird auch klar, warum der Wohnungsbau nicht nur in den Städten wichtig ist.

Neumarkt-St. Veit – Als der CSU-Ortsverband die Ministerin Kerstin Schreyer als Gastrednerin für soziale Fragen vor Wochen nach Neumarkt-St. Veit einlud, war diese noch Ministerin für Soziales, Arbeit und Familie. Kurz vor ihrem Besuch in der Rottstadt hatte Ministerpräsident Markus Söder ihr aber das Bau- und Verkehrsministerium anvertraut. Das nahm jedoch der diplomierten Sozialpädagogin und Familientherapeutin nichts von ihrem Fachwissen und der Zuständigkeit für soziale Fragen.

Niedrige Preise auf dem Land

CSU-Ortsvorsitzender Michael Kulhanek erläuterte im gut besuchten Saal des Hotels Post seine Vorstellungen und Pläne für „Leben und Wohnen in Neumarkt-St. Veit“. Der Leiter der St. Vitus Kinderwelt, beleuchtete die Gründe durchleuchtete, warum Menschen gerne nach Neumarkt-St. Veit ziehen. Obwohl wenig Arbeitsplätze anzubieten seien, locken sie niedrige Bau- und Wohnungspreise, die guten Einrichtungen für Kinder und Schüler und die vorhanden Alten- und Pflegeplätze. Es gelte aber, die jungen Menschen mit und in der Stadt zu „verwurzeln“, wozu noch Einrichtungen und Plätze zu schaffen seien und vor allem Vereine und deren Funktionäre hohe Unterstützung erhalten sollten.

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Bauministerin Schreyer betonte, dass in Ballungsgebieten die Frage nach Wohnraum das wohl derzeit wichtigste Probelem sei. Doch achte die CSU darauf, dass im ländlichen Raum das Wohnen erschwinglich bleibe. Sie wies hin, dass bei den sozialen Aufgaben an alle gedacht werden müsse: ob jung oder alt, ob Mann oder Frau, ob behindert oder krank, selbst der Strafvollzug verlange starke Beachtung.

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Sie betonte sie die Bedeutung des Ehrenamtes in Bayern. Dafür Menschen zu gewinnen sei großer Anstrengungen wert. Flexible Arbeitszeiten verlangten auch flexible Zeiten in Kitas, wie überhaupt in der schnelllebigen Zeit auf Zusammenarbeit der Generationen zu achten sei, im Bereich des Digitalen ebenso wie die Altenpflege.

Kindergarten fürs Krankenhaus

CSU-Landratskandindat Max Heimerl ging auf ausgewählte sozialpolitische Schwerpunkte seines Programmes ein. Er wolle die Betreuung suchtkranker Jugendlicher unterstützen, für die Mitarbeiter von Landratsamt, Krankenhaus, Sparkasse und Landkreisschulen bei Bedarf einen Betriebskindergarten einrichten, einen runden Tisch für Vereinsfeste schaffen und sich schnellstmöglich für Verbesserungen für die Förderschule in Waldkraiburg einsetzen.

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