Auch der Breitbandausbau ist wieder Thema in Oberbergkirchen

Neu-Baugebiet soll 2015 erschlossen werden

Oberbergkirchen - Mit den unterschiedlichsten Themen hatte sich der Gemeinderat von Oberbergkirchen in seiner jüngsten Sitzung zu beschäftigen.

Zunächst wurde über den Antrag eines Interessenten für zwei Grundstücke in der Pfäffinger Straße abgestimmt. Dieser hatte den Antrag gestellt, eine erhöhte Wandhöhe von 6,80 Metern genehmigt zu bekommen, anstatt der im Bebauungsplan vorgeschrieben 6,30 Meter. Der Gemeinderat stimmte jedoch nur einer Höhe von 6,50 Meter zu.

Danach wurden die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange zum neuen Baugebiet "Am Hang" behandelt. Dabei ging Bürgermeister Michael Hausperger besonders auf die nun nicht mehr zur Verfügung stehenden Parzellen ein beziehungsweise die Flächen, die nicht in den Bebauungsplan aufgenommen werden.

Anschließend ging es um den Erschließungsplan des Baugebiets. Einstimmig wurde beschlossen, dass das Ingenieurbüro Behringer mit der Erstellung der Erschließungsplanung beauftragt wird. Soll das Baugebiet noch 2015 erschlossen werden, dann sei erhebliche Eile geboten. Mit einer Gegenstimme beschloss der Gemeinderat, die Erschließung des Baugebietes "Am Hang" im Jahr 2015 in einem Zug durchzuführen.

Auf Grund des sich sehr schnell entwickelnden Internets stand auch das Thema "Breitbandausbau" auf der Tagesordnung. Geschäftsstellenleiter Georg Obermaier erläuterte den Ist-Zustand, die Pläne sowie die Möglichkeiten der Gemeinde beim Breitbandausbau. Es wurde einstimmig beschlossen, dass das komplette Gemeindegebiet in die Planungen einbezogen und eine interkommunale Zusammenarbeit zwischen Oberbergkirchen und Lohkirchen angestrebt werden soll. Auch gegen die Durchführung der Markterkundung gab es keine Einsprüche, zumal dieser Schritt für den Erhalt von Förderungen ohnehin notwendig ist.

Ein weiteres Thema der Sitzung war der Antrag des Sportvereins 66 Oberbergkirchen für die Verbesserung des Flutlichtes am Trainingsplatz hinter dem Feuerwehrgerätehaus. Dem Verein wurde eine Kostenübernahme bis zu einem Betrag in Höhe von 3000 Euro in Aussicht gestellt.

Die Sitzung wurde mit dem Punkt "Umbau von Büros im Rathaus durch die Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen" beschlossen. Nicht nur aus ästhetischen, vor allem auch aus energetischen Gründen ist eine Renovierung notwendig. Es sollen Möbel, teilweise Böden erneuert und im Obergeschoss die Decken besser gedämmt werden. Einige Umstrukturierungen sollen auch den Bürgern zugute kommen, so soll beispielsweise das Amt für Soziales ins Erdgeschoss verlegt werden, damit auch zum Beispiel ältere Bürger dieses leicht und ohne die Treppe benutzen zu müssen erreichen können. Dem Umbau stimmten alle Gemeinderatsmitglieder zu. ai

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