Nächster Schritt beim Lärmschutz in Erharting

Lärmschutz an der A94:Bei Töging wurden seinerzeit hohe Wälle als Lärmschutz aufgeschüttet. Doch im Falle der Fotovoltaikanlage äußern sich Anwohner kritisch, die Module hätten einen Katapulteffekt, was die Immissionen betrifft. Die Gemeinde Erharting – im Hintergrund – will jetzt prüfen lassen, welche Maßnahmen vor ihrer Haustüre möglich wären. Enzinger

Der Erhartinger Gemeinderat diskutierte in der jüngsten Sitzung, wie man den Forderungen nach einem Lärmschutz gegen die Autobahn gerecht werden könnte. Dabei zeigten sich die Räte offen für Maßnahmen wie ein Tempolimit, Lärmwände und Flüsterasphalt.

Erharting – Seit Jahren wurden in der Gemeinde immer wieder Stimmen laut, dass man sich gegen den Lärm schützen müsse. Zwar ist man den Straßenverkehr im Dorf gewöhnt, allerdings wurde durch die Autobahn die Toleranzgrenze bei vielen Bürgern überschritten, wenngleich die offiziellen Grenzwerte des Lärmpegels eingehalten würden. „Welche Ortsteile am meisten betroffen sind, hängt davon ab, woher der Wind kommt. Und das ist nicht immer dort, wo gerade gemessen wird“, erklärt Wilhelm Gründl, der als Bewohner am Ortsrand direkt betroffen ist. Man einigte sich, ein Anschreiben über den Bedarf nach Lärmschutz der Gemeinde zu formulieren und dieses an die Autobahndirektion Südbayern und an verschiedene Politiker zu adressieren. fuh

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