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Nachruf

Zeitlebens die gute Seele der Familie

Franziska Seisenberger
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Franziska Seisenberger

Im Alter von 79 Jahren starb die Niedertaufkirchenerin Franziska Seisenberger.

Niedertaufkirchen –Franziska Seisenberger wurde am 1. Januar 1942 in Stetten, Niedertaufkirchen, geboren. Ihr Vater fiel im Krieg, sie wuchs mit drei Geschwistern auf dem elterlichen Hof aufwuchs. Schon damals zeigte sie ihr Geschick für die Landwirtschaft. So brachte sie sich auch nach der achtjährigen Volksschulzeit am Hof ein. Eine Zusatzausbildung für Hauswirtschaft absolvierte sie bei den Englischen Fräulein in Altötting.

Beim Tanzen den späteren Ehemann kennengelernt

Bei einem Tanzball lernte sie den Maurer Johann Seisenberger aus Wimberg (Niederbergkirchen) kennen. Am 29. August 1964 heirateten die beiden in der Bruder-Konrad-Kirche in Altötting. Die Ehe war mit vier Kindern gesegnet.

1969 wurde der elterliche Hof übernommen, den die beiden über die Jahre mit viel Fleiß erneuerten.

Starke Einschränkung durch Parkinson

Zeit ihres Lebens war Franziska Seisenberger für ihre Familie, den Haushalt und den landwirtschaftlichen Betrieb da. Daneben fand sie Zeit, sich in den örtlichen Vereinen einzubringen, etwa im Kirchenchor, im Obst- und Gartenbauverein, in der Frauenrunde und bei den Rosenkranzschwestern.

Eine bestürzende Nachricht war die Diagnose der Parkinson-Krankheit 1999. Anfangs noch ohne stärkere Einschränkung hat die Krankheit immer mehr das Leben bestimmt.

Schwere Operationen überstanden

Verschiedene schwere Operationen überstand Franziska Seisenberger, aber ein Oberschenkelhalsbruch im November 2015 beeinträchtigte sie nachhaltig. Von diesem Tage an war sie an den Rollstuhl gefesselt. Der Gemüse- und Obstgarten war trotz ihrer Einschränkungen eine beliebte Beschäftigung. Mit der Zeit brauchte sie mehr und mehr Hilfe, ihr Mann Hans pflegte sie aufopferungsvoll. Stets unterstützt durch die Tochter Helga konnte ihr ein Leben zu Hause ermöglicht werden. Eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes erforderte ab Februar einen Krankenhausaufenthalt in Mühldorf und Haag.

Schwer pflegebedürftig wurde sie in das Heilig-Geist-Heim in Mühldorf eingewiesen, wo sie nun für immer die Augen geschlossen hat.

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