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Nachruf

Feldgeschworener und Volkstänzer: „Thalhammer Dane“ Anton Schneider aus Lohkirchen mit 87 verstorben

Anton Schneider
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Anton Schneider

Immer engagiert in der Gemeinde, eifriger Trachtler und gewissenhaft als Feldgeschworener – so kannte man Anton Schneider aus Lohkirchen, der mit 87 Jahren verstarb.

Lohkirchen – Eine schwere Krankheit beendete den Lebensweg von Anton Schneider aus Lohkirchen. Im Trauergottesdienst nannten Pfarrer Georg Reichl und Diakon Klemens Rude seine Lebensstationen.

Geboren wurde der „Thalhammer Dane“ am 5. November 1934 in Wotting. Er besuchte die Volksschule in Lohkirchen. Als Anton neun Jahre war, starb sein Vater und er selbst wurde als Hoferbe eingesetzt. Er besuchte über zwei Jahre die Winterschule in Mühldorf.

1963 heiratete Anton seine Elisabeth. Die beiden kannten sich schon lange. Gefunkt hat es dann am Volksfest in Mühldorf. Die vier Kinder Anton, Elisabeth, Monika und Bernhard brachten Leben ins Haus. Seine Enkelkinder waren Antons ganzer Stolz. Als Landwirt mit Leib und Seele brachte der Jubilar seinen Hof immer auf den neusten Stand. 1990 baute er das Wohnhaus neu. Mit der Hofübergabe an seinen jüngsten Sohn ging er noch lange nicht in den „Austrag“, sondern legte in der Land- oder Waldwirtschaft und im Garten mit Hand an.

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Die Belange der Gemeinde und Pfarrgemeinde lagen ihm sehr am Herzen. Er engagierte sich von 1984 bis 1996 als Gemeinderat und erledigte über 30 Jahre als Feldgeschworener gewissenhaft seine Arbeit. Fast 30 Jahre war er Vorsitzender in der Raiffeisengenossenschaft. Er gehörte dem Pfarrgemeinderat und der Kirchenverwaltung viele Jahre an. Ein gern gesehenes Mitglied war Anton Schneider bei den Lohkirchner Vereinen. Die Liebe zum Volkstanz teilte er mit seiner Elisabeth, sie führte das Paar regelmäßig zu den „Isentalern“ nach Ampfing. Angesteckt mit dem Tanzvirus hat er auch seine Enkel, diese pflegen das Brauchtum weiter.

Zuletzt machte sich bei Anton eine heimtückische, kraftraubende Krankheit bemerkbar. Seine Familie machte es ihm möglich, bis zuletzt wohlumsorgt zuhause zu bleiben.

Jetzt fand der „Thalhammer Dane“, auf dem Kirchenfriedhof von Lohkirchen seine letzte Ruhestätte. Zum Abschied gab es ehrende Worte von den Vereinsvorsitzenden und Bürgermeister Siegfried Schick. re/MN

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