Trauer

Nachruf auf Maria Lenz aus Egglkofen, die im Alter von 86 Jahren verstorben ist

Maria Lenz aus Egglkofen ist verstorben.
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Maria Lenz aus Egglkofen ist verstorben.

Geleitet von Pfarrer Markus Hochheimer, den Kindern mit Familien und nahen Angehörigen wurde Maria Lenz, die im Alter von 86 Jahren gestorben ist, auf dem Egglkofener Friedhof zu Grabe getragen.

Egglkofen – Maria Lenz, geborene Wittmann, wurde am 17. Februar 1934 in Klenglbrunn bei Wurmsham geboren. Aufgewachsen ist sie mit sechs Geschwistern im elterlichen Anwesen. Ihre Kindheit war geprägt von harter Arbeit und den Widrigkeiten des Krieges. Von 1940 bis 1948 besuchte sie die Volksschule in Pauluszell.

Nach Abschluss der Schule arbeitete sie auf dem elterlichen Hof und anschließend als Haushälterin auf dem Hof ihres Bruders. Dort lernte sie ihren späteren Ehemann Otto Lenz, der als Knecht am Nachbarhof arbeitete, kennen. Am 14. Februar 1957 schlossen sie in Margarethen den Bund der Ehe. Kurz darauf zogen sie nach Egglkofen. Dort konnten beide im gräflichen Schloss Anstellung finden und im Nebengebäude eine Wohnung beziehen. Sieben Kindern schenkte Maria Lenz das Leben. Nach den engen Wohnverhältnissen konnte sich die Familie den Traum von einem Eigenheim erfüllen. 1970 zogen sie in das neu erbaute Haus in der Gartenstraße.

Traueranzeigen für Maria Lenz

Tragisch für Maria Lenz und ihre Kinder war der Tod des Ehemanns und Vaters, der 1971 bei einem Unfall ums Leben kann. Mit sieben kleinen Kindern und Schulden vom Hausbau stand Maria Lenz großen Herausforderung gegenüber. In dieser Situation entwickelte sich ihr tiefer Glaube, der sie stärkte und zeitlebens begleitete. Um die Kinder versorgen zu können und die Schulden abzuzahlen war Maria Lenz immens fleißig. Angefangen beim Waschen der Fußball-Dressen über verschiedene Putzstellen arbeitete Maria Lenz in der Kantine bei der Firma Bulthaup, 13 Jahre als Leichenfrau sowie von 1979 bis 1988 als Mesnerin in der Pfarrei.

Neben der vielen Arbeit war Maria Lenz ihre Familie sehr wichtig. Mittlerweile gehörten 20 Enkelkinder und 14 Urenkel zur Familie. Mit zunehmendem Alter und durch die viele harte Arbeit litt Marias Gesundheitszustand immer mehr. Im Alltag bekam sie unermüdliche Unterstützung durch ihre Kinder. Im März 2019 kam sie ins Bürgerheim St. Martin nach Gangkofen. Vor vier Wochen erfüllte sich ihr Wunsch, der Heimat näher zu sein: Sie konnte die letzten Tage im Geschwister-Lechner-Haus in Vilsbiburg verbringen, wo sie friedlich entschlafen ist.

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