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Nachruf

Er liebte seine große Familie und die Bienen: „Eisl-Schos“ Georg Eberl mit 91 verstorben

Georg Eberl
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Georg Eberl

Der „Eisl-Schos“, geboren am 3. Juli 1931, ist am 4. Januar nach dem Empfang der Sterbesakramente im Kreis seiner Familie entschlafen. Er findet auf dem Schönberger Pfarrfriedhof neben seiner bereits 1999 verstorbenen Frau seine letzte Ruhe

Unterweinbach — Ein langes und erfülltes Leben ging mit dem Tod von Georg Eberl aus Unterweinbach zu Hause im Kreise seiner Familie zu Ende. Der „Eisl-Schos“ , wie er bekannt war, wurde 91 Jahre alt. Seine Familie und viele weitere Trauergäste gaben dem Verstorbenen auf seinem letzten Erdenweg auf dem Schönberger Pfarrfriedhof das letzte Geleit, ehe er im Familiengrab an der Seite seiner bereits 1999 verstorbenen Ehefrau Irmgard seine letzte Ruhe fand.

Als zweites Kind der Eheleute Georg und Therese Eberl kam der Verstorbene am 3. Juli 1931 in Freiling Gemeinde Niedertaufkirchen zur Welt.

Er wuchs mit einem Bruder und zwei Schwestern auf. Im Alter von 14 Jahren kam Georg zu seiner Tante Anna auf den Martlhof in Freiling. Er war als Hoferbe vorgesehen und wurde adoptiert.

Doch 1956 verstarb seine Tante und der Onkel und Stiefvater heiratete wieder, so war für den jungen Georg kein gutes Auskommen mehr auf dem Martlhof. 1957 wurde die Adoption rückgängig gemacht. Der Verstorbene fand in Unterneukirchen eine Unterkunft und Arbeit in einem Lagerhaus.

Im April 1959 heiratete Georg Eberl seine Frau Irmgard Oberstrasser aus Unterweinbach und heiratete somit in das Eisl-Anwesen ein. Die Kinder Peter, Josef, Gertraud, Marlies, Stefan und Johann wurden in die Ehe geboren.

Mit den Kindern und ihren Familien trauern zehn Enkel und vier Urenkel um den Vater, Opa und Uropa. Große Freude bereiteten Georg Eberl zeitlebens die Obstbäume rund um das Eisl-Anwesen, das über die Jahre mit Wohnhaus, Stallgebäude, Maschinenschuppen und Werkstatt mit Getreidelager neu erbaut wurde. Ebenso pflegte er mit Hingabe seine Bienenvölker.

Er war Ehrenmitglied beim Schönberger Imkerverein und gehörte dem Gartenbauverein an. Georg Eberl war geprägt vom christlichen Glauben, sehr wichtig waren ihm die regelmäßigen Gottesdienstbesuche. Er war ein Jubelsodale der Marianischen Männerkongregation. Georg Eberl versah gewissenhaft und gerne den Mesnerdienst für die Filialkirche St. Stephanus in Unterweinbach, direkt neben dem Eislhof gelegen.

Im Rentenalter unternahm Georg Ebel gerne Busreisen, die ihm viele unvergessliche Eindrücke verschafften. Über die Jahre besuchte er auch gerne die Seniorentreffen in der Pfarrei.

Am Stephanitag vergangenen Jahres hatten ihn die Kräfte soweit verlassen, dass er den Gottesdienst nicht mehr besuchen konnte. Am Neujahrstag konnte er nicht mehr aufstehen, zusehens verließen ihn die Kräfte und der Lebenswille, am 4. Januar entschlief er nach dem Empfang der Sterbesakramente im Kreise seiner Familie.

Zum Abschied senkte sich die Imkerfahne über das offene Grab.

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