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Trauer um auf Mathilde Bruckner aus Egglkofen

Mathilde Bruckner
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Mathilde Bruckner
  • Karlheinz Jaensch
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Nach langem Leiden verstarb in diesem Monat Mathilde Bruckner aus Egglkofen. Sie wurde am letzten Freitag mit allen Ehren auf dem Friedhof zur letzten Ruhe gebettet.

von Karl-Heinz Jaensch

Egglkofen – Mathilde Bruckner erblickte am 6. März 1956 in Piesenkofen als zweites Kind der Landwirtseheleute Ludwig und Mathilde Plinninger das Licht der Welt. Sie wuchs mit ihren drei Geschwistern Anneliese, Rosi und Ludwig am elterlichen Anwesen auf und besuchte von 1962 bis 1970 die Volksschule in Egglkofen. Anschließend eignete sie sich das Wissen für ihren späteren Beruf als Hauswirtschafterin in der Hauswirtschaftsschule in Binabiburg an.

Von 1971 bis 1982 arbeitete sie als Köchin im Krankenhaus in Neumarkt St. Veit. An diese Zeit hatte sie schöne Erinnerungen, und bis zuletzt pflegte sie die Freundschaften zu ihren damaligen Kolleginnen.

1983 heiratete Mathilde Bruckner standesamtlich den Landwirtschaftsmeister Helmut Bruckner, mit dem sie am 19. Mai 1984 in der Pfarrkirche Erlbach vor dem Traualtar stand. 1988 zog das Paar nach Egglkofen. Die vier Kinder Thomas, Andreas, Angelika und Stefan gingen aus dem glücklichen Ehebund hervor.

Dennoch fanden beide Eheleute die Zeit, sich im Heimatort gesellschaftlich zu engagieren. Mathilde wurde ein aktives Mitglied des Katholischen Frauenbundes. Von 2004 bis zur Mitte dieses Jahres übte sie außerdem das Amt der Mesnerin aus.

Ein angeborener Herzfehler machte sich jedoch zunehmend bemerkbar, und einige Krankenhausaufenthalte waren nötig. Ihr Mesner-Amt übernahmen währenddessen Familienangehörige für sie.

2016 operierten die Kardiologen des Herzzentrums München die Herzklappen und -kammern. Mathilde Bruckner überstand die gefährliche Operation, sie musste jedoch in immer kürzeren Abständen die Krankenhäuer aufsuchen und litt trotz guter Versorgung durch Pflegedienste unter Schmerzen.

Große Freude bereiteten ihr in dieser Zeit die sechs Enkelkinder, die gerne zu Besuch kamen.

An ihrem 60. Geburtstag ehrten sie die Geistlichkeit und Laien in der Kirche für ihre Dienste. Am Allerheiligentag durfte sie im Beisein ihrer Familie die Augen für immer schließen.

Am offenen Grab sang Pfarrer Markus Hochheimer der Verstorbenen das „Salve Regina“ und im Namen des Frauenbunds sprach Monika Höchtl ehrende Worte über Mathilde Bruckner. nz

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