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Nachruf

Josef Ginnhuber
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Josef Ginnhuber

Oberbergkirchen –Nach einem erfüllten Leben wurde Josef Ginnhuber, Austragsbauer von Söllnham, im Alter von 91 Jahren auf dem Oberbergkirchener Friedhof zu Grabe getragen.

Beim Requiem in der Pfarrkirche zeichnete Pfarrer Franz Eisenmann seinen Lebensweg nach, der vom Bauerstand geprägt war.

Josef Ginnhuber wurde 1929 als jüngstes von drei Geschwistern in Söllnham geboren. Zeitlebens war der Hof für den Verstorbenen Heimat. Nicht leicht war die Kindheit. Mit fünf Jahren verlor er seine Mutter. Als der Vater wieder heiratete, bekamen die Kinder eine fürsorgliche Pflegemutter. Schon in frühester Kinder- und Jugendzeit wurde er mit der bäuerlichen Arbeit vertraut gemacht. Fachliche Kenntnisse als Landwirt hat er in zwei Semestern Winterschule erworben. 1963 heiratete er die Bauerstochter Anna Obermeier aus Lohkirchen und übernahm den elterlichten Hof. Die Töchter Elisabeth und Christine wurden in die Familie geboren, die Enkelkinder werden den Opa vermissen. Der Hof wurde modernisiert, zum Teil neu erbaut. Er war ein Bauer aus Leidenschaft und ein großer Pferdeliebhaber. Tradition und Ehrensache war jahrzehntelang die Teilnahme am Oberbergkirchener Martini-Umritt. 30 Jahre bewirtschaftete er den Hof, 1993 wurde an Tochter Christine und Schwiegersohn Erich übergeben. Neben seiner schweren Arbeit war er geselliger Mensch. Als sich sein Gesundheitszustand verschlechterte, verbrachte er die letzten Jahre im Altenheim.

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