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Josef Zeiler +
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Josef Zeiler +

Neumarkt-St. Veit/Hörbering - Groß war die Trauergemeinde bei der Beerdigung des pensionierten Bundesbahnbeamten Josef Zeiler aus Großthalham. Zeiler war nach langer schwerer Krankheit im Klinikum München- Bogenhausen 75-jährig gestorben.

Josef Zeiler wurde am 20. Januar 1938 in Großthalham geboren und wuchs mit seinen Geschwistern Mariele und Franz auf. Nach der Schulzeit in Hörbering verdiente er als Knecht bei den Bauern sein tägliches Brot. Der nun Verstorbene erlernte im elterlichen Betrieb das Zimmererhandwerk und war dann etwa 20 Jahre beim Hoch- und Tiefbau Mösl in Mühldorf beschäftigt.

Von 1972 bis 1994 war Josef Zeiler bei der Bahn in Mühldorf als Rangierer und im Stellwerk tätig. 1994 erlitt er einen Schlaganfall, auch an Parkinson litt er.

Mit Anneliese Heizinger aus Teising schloss Josef Zeiler im Oktober 1965 den Ehebund, der mit den Kindern Bernhard und Birgit gesegnet war. Vier Enkeln erfreuten den Opa.

Er war 1986 Gründungsvorstand des Skiclubs Hörbering, den er 22 Jahre führte. 1999 wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Unvergessen sind die unzähligen von ihm organisierten Bahnreisen ins In- und Ausland sowie die Busfahrten nach Südtirol.

Verdienste erwarb sich Josef Zeiler auch als Gründungsmitglied und Schriftführer der Hörberinger Stockschützen, als Jugendleiter bei der Alpenvereins- Sektion Rottal. Der Verstorbene war Jubelsodale bei der Marianischen Männerkongregation und Mitglied der Rosenkranzgemeinschaft. hus

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