Nachfolger nicht in Sicht: Jakob Kern leitet KSK Zangberg als kommissarischer Vorsitzender

Ingo Fiebigerals Beisitzer und Sandra Forsthofer-Reißl als Kassierin sind neu im Vorstand der KSK Zangberg. Huber

Krieger- und Soldatenkameradschaft sucht neue Führung: Weil sich aber kein Nachfolger aufgetan hatte, erklärte sich Kern dazu bereit, das Amt für ein weiteres Jahr zu bekleiden. Neues Konzept für Starkbierfest kommt gut an

Zangberg – Das neue Konzept hat sich bewährt: Das Starkbierfest der KSK Zangberg bildete den Höhepunkt des Vereinsjahres und zog mit neuen Ideen wie dem Auftritt einer Stimmungskapelle, dem Baumsägewettbewerb, einem erweiterten Essensangebot und einer neuen Bestuhlungsanordnung mehr Besucher an als in den Vorjahren.

Nicht der einzige positive Bericht im Vereinsleben der KSK Zangberg. Bei der Hauptversammlung im Gemeindesaal berichtete Schriftführer Manfred Holzner davon, dass die KSK-Mitglieder auch beim Dorfweiherfest wieder vertreten waren.

16000 Euro in der Kasse

Kassier Georg Bauer vermeldete einen knappen Überschuss von circa 200 Euro. Wesentlicher Ausgabepunkt war die Renovierung der verschlissenen Fahnenbänder von 1973 für mehr als 600 Euro. Der Kassenstand beträgt nunmehr knapp 16 000 Euro. ber den Vereinsausflug im Mai nach Pilsen und Prag sprach Hans Mannseicher. Vom 14. bis 17. Mai 2020 soll die Reise nach Slowenien führen. Ziele sind die Städte Bled und Portorož. Die Kriegsgräberfahrt 2020 führt nach Schleswig-Holstein. Vorsitzender Jakob Kern bedankte sich bei Mathilde und Hans Mannseicher für die stets perfekte Organisation der Reisen mit einem kleinen Gutschein.

Hermann Huber zeigte das Geschehen in der Hufeisenabteilung auf. Von neun Turnieren – auch in Oberösterreich und Tirol – gewann die KSK die Turniere im FAZ und den Kreispokal in Salmanskirchen. Im nächsten Jahr wird man mit neuen Vereins-Polo-Shirts antreten.

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Jakob Kern dankte den den zahlreichen Freiwilligen, die die drei Kriegerdenkmäler in Weilkirchen, Palmberg und der Hofmark liebevoll pflegen.

Kreisvorsitzender Franz Maier zeigte sich erfreut über den stolzen Betrag von 820 Euro von den Sammlungen für die Kriegsgräberfürsorge. Er verhehlte nicht, dass im Gegensatz zu anderen Ländern der deutsche Staat nur 40 Prozent der Unterhaltskosten für die 832 Kriegsgräberstätten in 46 Ländern übernehme. Die restlichen 60 Prozent habe der Volksbund aufbringen, dieser sei daher um jeden Spenden-Euro froh.

Bürgermeisterin Irmgard Wagner lobte den Verein für die gute Zusammenarbeit beim Unterhalt der Kriegsdenkmäler und die weiteren Aktivitäten des Vereins, die das Zusammenleben in der Gemeinde fördern.

Ein weiteres Jahr mit Kern, weil der Nachfolger fehlt

Bereits im Vorjahr hatte der Vorsitzende Kern erklärt, von seinem Amt zurücktreten zu wollen. Weil sich aber kein Nachfolger aufgetan hatte, erklärte sich Kern dazu bereit, das Amt für ein weiteres Jahr zu bekleiden – kommissarisch. Wiedergewählt wurden Konrad Wittmann als zweiter Vorsitzender sowie Manfred Holzner als Schriftführer. Neu im Vorstand ist Sandra Forsthofer-Reißl, die als Nachfolgerin von Georg Bauer die Kasse verwaltet. Neu sind Ingo Fiebiger und Carsten Dörner als Beisitzer. Die bisherigen Beisitzer Josef Steckermaier, Jochen Rost, Günther Hoferer, Franz Maier, Andreas Dünnwald, Ferdinand Girschele und Robert Risse wurden in ihrem Amt bestätigt, ebenso die Kassenprüfer Martin Brummer und Hans Holzner.

Zum Ende kündigte Jakob Kern das nächste Starkbierfest für den 7. März 2020 an. hhr

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