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Meinung

Diskussion um Luftfilter in Kitas und Schulen in Mühldorf: Und wo bleiben die Mittelschüler?

Josef Enzinger Kommentarfoto Rahmen
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Josef Enzinger
  • Josef Enzinger
    VonJosef Enzinger
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In seinem Kommentar zur Debatte um die Beschaffung von mobilen Luftfiltern oder stationären High-End-Geräten bedauert Josef Enzinger, dass die Mittelschüler außen vor bleiben – nicht das erste Mal, dass die Jugendlichen in der Corona-Pandemie keine Lobby haben.

Es bleibt dabei: Die Jugendlichen, Mädchen und Jungs zwischen zwölf und 17 Jahren haben in der Corona-Pandemie keine Lobby. Sie nehmen über Monate hinweg klaglos das Homeschooling hin. Impfwillige sind verunsichert, weil die Ständige Impfkommission mit einer Empfehlung auf sich warten lässt. Und auch bei den Entscheidungsträgern vor Ort haben sie keine Fürsprecher – zu sehen im Neumarkter Stadtrat.

Kein Zuschuss? Dann hat die Mittelschule Pech gehabt

In der Diskussion um Luftfilter spielte bei der jüngsten Stadtratssitzung offenbar in erster Linie das Geld eine Rolle. Dabei ist es noch nachvollziehbar, wenn der Rat aus mangelnder Überzeugung die Anschaffung mobiler Luftreiniger – hier übrigens für alle Schularten in der Stadt – ablehnt.

Doch verwundert nimmt man zur Kenntnis, dass bei der anschließenden Diskussion um stationäre Lüftungsanlagen die Mittelschule komplett außen vor geblieben ist. Offenbar nur, weil ja die Zuschüsse nur für Kinder bis zwölf Jahren greifen. Tja, Mittelschüler: Pech gehabt!

Mittelschule vergessen? Beschämend und traurig

Dabei ging es in der Sitzung ja noch nicht einmal um horrende Ausgaben, sondern lediglich darum, eine Planung plus Kostenschätzung einzuholen. Dass kein einziger Stadtrat auf die Idee gekommen ist, bei der Prüfung der Kosten auch die Einbeziehung der Mittelschule vorzuschlagen, ist traurig und beschämend zugleich. Das haben andere Gemeinden besser hinbekommen. Und das sogar ohne Zuschüsse.

josef.enzinger@ovb.net

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