Ein mitfühlender Helfer

Niedertaufkirchen – „In der ganzen Gemeinde herrscht Fassungslosigkeit“, sagt Bürgermeister Sebastian Winkler zum Tod des 25-jährigen Georg Nietschl.

Der junge Mann starb am 19. Januar bei einem Autounfall auf der B299 bei Güntering. Er sei fest in der Gemeinde verwurzelt gewesen und wollte das auch bleiben, sagte Winkler.

Ob bei der Feuerwehr, beim Schützenverein oder bei der Landjugend, überall war der Sohn eines Baugeschäftinhabers gern gesehen, heißt es unter den trauernden Wegbegleitern von einst und jetzt. Vor allem in seinem Freundes- und Bekanntenkreis sei er wegen seiner positiven Einstellung geschätzt gewesen, heißt es beispielsweise aus Kreisen des Skiclubs. Georg habe ein Gespür dafür gehabt, wenn es jemandem schlecht gegangen sei, sagte einer seiner Freunde. Mit seiner lustigen Art habe er oft zur Aufheiterung beigetragen, wenn jemand traurig gewesen sei. Er sei auch dagewesen, wenn eine helfende Hand erforderlich war.

Ein geselliger junger Mann, der nur wenige Stunden vor dem tragischen Verkehrsunfall mit Freunden unterwegs war, um zum 30. Geburtstag eines Freundes im Gemeindegebiet Glückwunsch-Plakate aufzuhängen. Er selbst wäre am 21. Januar 26 Jahre alt geworden, zwei Tage vorher setzte der Unfall an der B 299 bei Güntering seinem Leben ein plötzliches Ende.

Georg Nietschl wird am heutigen Mittwoch in Niedertaufkirchen beerdigt. je

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