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501 Euro Pro-Kopf-Verschuldung

Finanzen der Gemeinde Oberbergkirchen: Mit Investitionen kurz in die roten Zahlen

Ein neues Baugebiet „Am Hang III“ ist bereits ausgewiesen und in Planung. Zur Zeit werden die schalltechnischen Maßnahmen überprüft.
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Ein neues Baugebiet „Am Hang III“ ist bereits ausgewiesen und in Planung. Zur Zeit werden die schalltechnischen Maßnahmen überprüft.
  • VonFranz Maier
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Mit Bildern und Grafiken stellte VG-Geschäftsstellenleiter Georg Obermeier bei der Bürgerversammlung die Einwohnerentwicklung und die Finanzen der vergangenen Jahre vor. In den vergangenen fünf Jahren bis 2019 war die Gemeinde schuldenfrei.

Oberbergkirchen – Mit den enormen Investitionen wie dem neuen Kinderhaus und dem Breitbandausbau sind die Schulden aber wieder gestiegen. „Wenn alle zugesagten staatlichen Zuwendungen eingegangen sind, wird die Gemeinde aber wieder schuldenfrei sein“, so Obermeier.

In den vergangenen drei Jahren wurden 31 Ehen vor dem Standesamt geschlossen und 58 Geburten gezählt, die Einwohnerzahl von 1765 bleibt stabil, eine Person ist das mehr als im Vorjahr.

Der Haushaltsplan 2021 hatte ein Volumen von rund 7,5 Millionen Euro und ist damit etwas niedriger als der Rekordhaushalt von 2020 mit 8,3 Millionen Euro. Ein wichtiger Wert für einen gesunden Haushalt ist, laut Obermeier, die Zuführung zum Vermögenshaushalt, die 2021 489 000 Euro betrug. Schulden in Höhe von 968.000 Euro standen 2021 Rücklagen von 612.000 Euro gegenüber. Damit beträgt die Pro-Kopf-Verschuldung 501 Euro.

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Die Einnahmen aus der Grundsteuer A liegen bei 73.000 Euro, durch die Neubaugebiete ist die Grundsteuer B auf 99.000 Euro leicht gestiegen.

Gewerbesteuer ist leicht gesunken

Wichtig für die Gemeinde ist, laut Obermeier die Gewerbesteuer, die 2021 auf 783.000 Euro leicht gesunken ist. Geld vom Staat gibt es über die Schlüsselzuweisungen von 314 000 Euro, die die Steuer- und Finanzkraft ausgleicht. Erfreulich für die Gemeinde sei die Investitionszuweisung von 126 000 Euro, hier gebe es keine Zweckbestimmung.

Auf Rekordhöhen von 1,03 Millionen Euro steigen die Kreisumlage und die Umlage an die VG mit 279.000 Euro. Eine erfreuliche Entwicklung machte die Einkommsteuerbeteiligung mit rund 1,1 Millionen Euro. Ein guter Ertrag wird aus den Photovoltaikanlagen mit 26 .000 Euro erwirtschaftet. Das sei eine rentable Geldanlage. Der Wasserverbrauch ging auf 54.000 Kubikmeter und der Wasseranfall auf 49.000 Kubikmeter im Jahr 2021 leicht zurück. Die Gebühren werden in den nächsten Jahren leicht steigen.

Schülerzahlen ein wichtiger Indikator.

Wichtig sind auch die Schülerzahlen. Damit alle vier Schulhäuser genutzt und in Betrieb sind, und auch bleiben, müssen mindestens viermal zwei Schulklassen vorhanden sein.

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