Schwester Irmengard Gruber berichtet von ihrer Arbeit - Frauenbund spendet

Auf Mission in Brasilien

Der Frauenbund Egglkofen spendete 1500 Euro für die Missionsarbeit an Schwester Irmengard Gruber. Foto hus
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Der Frauenbund Egglkofen spendete 1500 Euro für die Missionsarbeit an Schwester Irmengard Gruber. Foto hus

Egglkofen - Der Katholische Frauenbund hatte zu einem Lichtbildervortrag die aus Freiling bei Niedertaufkirchen stammende Solanus-Schwester Irmengard Gruber eingeladen. Im Pfarrheim waren schnell die Plätze Mangelware, an die 100 Besucher, darunter nur etwa eine Handvoll Männer, waren zu diesem kurzweiligen Erlebnisbericht über die umfangreichen Tätigkeiten in der Mission in Brasilien gekommen.

Mit einer Spende aus dem Palmbuschen- und Kräuterbinden sowie einem ansehnlichen Betrag aus der Vereinskasse waren es 1500 Euro, die der Frauenbund Egglkofen durch die Vorstandsmitglieder Rita Mayrhofer, Maria Gebler, Maria Zellner und Monika Schönstetter für die Missionsarbeit an Schwester Irmengard, die derzeit einen mehrwöchigen Heimaturlaub verbringt, überreichen konnte.

Die Missionarin der Kongregation Schwestern-Gemeinschaft lebt und wirkt nach dem Vorbild des Patrons des gebürtigen Spaniers, des heiligen Franziskus Solanus, der in Peru missionarisch tätig war. Seit der Aussendung am 19. Juli 1992 und dem Abflug ins ferne Brasilien wirkt Schwester Irmengard mit einer weiteren deutschen Missionarin und nunmehr zwei brasilianischen Mitschwestern in der 4500 Einwohner großen Stadt Coroata im Nordosten Brasiliens.

Die Referentin berichtete von ihren vielfältigen Aufgaben und hob dabei besonders die Gesundheitserziehung, Hauskrankenpflege, die Begleitung bei unzähligen medizinischen Einsätzen und die Betreuuung des Pfarrzentrums hervor. Wichtige Aufgabe ist es, mit den Menschen zu leben und die Sorgen und Freuden zu teilen. Für die Kinder besonders wichtig sei das tägliche Rosenkranzgebet und die vielen christlichen Bräuche während des Kirchenjahrs öffentlich zu zeigen. Zu den Säulen der Missionstätigkeit gehören Arbeit, das Gebet und die Gemeinschaft, besonders bei den Sozialarbeiterinnen.

Angesprochen wurden auch Themenbereiche wie das sehr schlechte Gesundheitswesen, nur noch ein vorhandenes Krankenhaus wo es früher sechs gab, Korruption der Politiker, Drogenabhängigkeit, Müll, Elendsviertel, viele arbeitslose Lehrer mit Ein-Jahres-Vertrag, hungernde Menschen, die hohe Arbeitslosigkeit und die Arbeitsmethoden in einer Buschklinik. Es ist auch schon eine Freude, wenn deutsche Nationalspieler die Kosten vieler Operationen in Brasilien übernehmen. Nach den eindrucksvollen Fotos und dem Erlebnisbericht schlossen sich Fragen an.

Rita Mayrhofer sprach die Dankesworte aus und überreichte Schwester Irmengard, die mit ihrer Schwester Dagmar Gruber, Solanus- Schwester im Mutterhaus Landshut und ihrer Verwandtschaft gekommen war, ein kleines Geschenk. hus

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