Der Minibagger ist da, die Neugestaltung des Friedhofes beginnt: Thujen müssen Eichen weichen

Raus mit der Thujenhecke,Platz schaffen für großkronige Bäume wie Eichen, die Teil eines Trauerwaldes sein sollen. Eine konkrete Gestaltung des Friedhofs an dieser Stelle, über Zahl und Aussehen von Grabstellen, ist islang noch nicht gefallen. Stadt neumarkt-St. Veit

Aber bislang noch keine Entscheidung über Urnenerdgräber in Neumarkt-St. Veit. Die Stadt Neumarkt will dazu erst Angebote einholen

Neumarkt-St. Veit – Die Stadt Neumarkt-St. Veit will die Urnenbestattung am neuen Friedhof auf dem Vitusberg erweitern und hat nun erste grundlegende Maßnahmen unternommen. In den vergangenen Tagen wurden Thujenhecken entfernt, die Platz machen sollen für eine lockere Baumbepflanzung.

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Bereits im März 2019 hatte der Bau- und Umweltausschuss der Stadt beschlossen, die derzeit nördlich angelegte Fläche für 85 Doppelgrabstätten von einem Landschaftsplaner überplanen zu lassen für unterschiedliche Urnenerdgrabvarianten.

Sechs Monate später, in der Septembersitzung, fasste der Bau- und Umweltausschuss den Beschluss, die Umgestaltung gemäß dem Konzept umzusetzen. Und so rückte nun der Minibagger an, um die Thujenhecken zu entfernen.

Ferner wurden die Ligusterhecken durchgehbar gemacht. „Die Bereiche, aus denen die Hecken rausgerissen wurden, werden mit Gras angesät. Die äußeren Thujenhecken bleiben vorerst noch stehen, da wir sonst den ganzen Zaun auch neu machen müssen“, erklärt Neumarkts Bürgermeister Erwin Baumgartner. „Im Februar wollen wir dann die Bäume bestellen und pflanzen.“

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Die Rede ist von einer unregelmäßigen Anordnung von drei großkronigen Bäumen (Eichen) und diversen kleinkronigen Laubbäumen wie Pflaumen-, Hahnendorn, Feldahorn, die als Ersatzpflanzung durchgeführt werden soll. Um diese Bäume sollen dann die bodenebenen Urnenerdgrabsysteme angesetzt werden können.

Welche Grabsysteme das letztendlich sein sollen, darüber ist noch kein Beschluss erfolgt, man will dazu dann auch mehrere Angebote einholen. je

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