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Michael Aimer aus Schönberg im Alter von 92 Jahren verstorben

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Mit dem Tod von Michael Aimer aus der Waldstraße in Schönberg, fand ein langes und erfülltes Leben seine Vollendung. Der „Mesner Miche“ verstarb nur wenige Wochen vor seinem 93. Geburtstag. Unzählige Beerdigungen begleitete er als Mesner der Schönberger Pfarrkirche.

Schönberg – 60 Jahre lang war seine Dienstzeit. Für diesen langjährigen und treuen Dienst dankte Pfarrer Franz Eisenmann beim Trauergottesdienst. Jetzt fand der Verstorbene selbst auf dem Schönberger Pfarrfriedhof seine letzte Ruhe. Um Michael Aimer trauern seine Tochter, Schwester Elisabeth, sowie die beiden Söhne Michael und Franz mit ihren Familien.

Michael Aimer kam am 5. September 1928 auf dem Mesner-Anwesen in Schönberg zur Welt. Mit seinen drei Geschwistern wuchs er dort auf. Nach der Volksschulzeit, die er im Franzikushaus in Altötting abschloss, begann er eine Schreinerlehre in der Werkstatt seines Vaters. Die Lehre konnte er erst nach Ende des Krieges abschließen. Im Jahre 1944 wurde der Verstorbene zum Kriegsdienst einberufen. In Rosenheim wurde er einer Flakabteikung zugewiesen. In den letzten Kriegswochen geriet er in Berchtesgaden in amerikanische Kriegsgefangenschaft, aus welcher er im Mai 1945 heimkehren konnte. 1954 heiratete er die Bauerntochter Kreszenzia Schnablinger aus Kinning. Mit seiner Ehefrau übernahm er das landwirtschaftliche Anwesen, welches im Nebenerwerb geführt wurde, und die Schreinerei.

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Seine geliebte Ehefrau „Zenzi“, die ihm im Oktober 2014 im Tod vorausging, war eine große Stütze, auch bei seinem Mesnerdienst. Den letzten Veteranen der Gemeinde Schönberg begleitete die Vereinsfahne der Krieger- und Soldatenkameradschaft Schönberg zur letzten Ruhestätte. Anschließend gab es ein Ehrensalut.

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